Neuer Vertrag: Arnautović zu allen Seiten offen

Neuer Vertrag: Arnautović zu allen Seiten offen

19.12.2012 - 14:34 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Marko Arnautovic würde sich auch andere Angebote anhörenMarko Arnautovic würde sich auch andere Angebote anhören©Maxppp

Marko Arnautović kann sich gut vorstellen seinen bis 2014 datierten Vertrag vorzeitig zu verlängern. Aber auch andere Angebote wolle er sich anhören, berichtet der Österreicher.

Keine Frage – Marko Arnautović befindet sich in der besten Phase, seitdem er 2010 für rund sechs Millionen Euro beim SV Werder Bremen anheuerte. Fünf Treffer und ebenso viele Vorlagen stehen für den 23-Jährigen zu Buche. Und es hätten noch deutlich mehr sein können, wenn Arnautović vor dem Tor etwas konsequenter zu Werke gegangen wäre. Dennoch – und das freut vor allem Förderer Thomas Schaaf – scheint es, als hätte der einstige Problemfall die Kurve gekriegt.

Im kommenden Jahr, sobald Werder endlich die Position des Geschäftsführers neu besetzt hat, sollen Gespräche über die Verlängerung des bis 2014 datierten Vertrags anlaufen. „Wenn Werder auf mich zukommt und verlängern will, dann werde ich mit den Verantwortlichen sprechen“, signalisiert Arnautović in der ‚Sport Bild‘ Bereitschaft. Es hänge von den „Perspektiven und Konditionen ab“.

Gleichzeitig macht der 23-jährige Österreicher allerdings deutlich, dass die Gespräche trotz seiner überwundenen Anpassungsprobleme kein Selbstläufer werden: „Ich würde mir auch andere Angebote anhören. Das ist im Fußball normal.“

Der französische Sportjorunalist Alexis Menuge, deutscher Korrespondent der ‚L’Équipe‘, brachte Arnautović kürzlich mit Borussia Dortmund in Verbindung. Schon im Winter könne der Außenstürmer zum Deutschen Meister wechseln, behauptete Menuge. Zwar steht Ivan Perišić vor dem Abschied, doch dass ausgerechnet der Bremer ihn beerben soll, ist mehr als fraglich. Viel wahrscheinlicher ist die Variante, dass der neue Geschäftsführer im kommenden Frühjahr in aller Ruhe die Vertragsverhandlungen mit Arnautović aufnehmen wird.

Tobias Feldhoff

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