Der Poker um Neymar nimmt immer groteskere Züge an. Laut dem spanischen Blatt ‚El Mundo Deportivo‘ ziehen die Verantwortlichen von Manchester City sämtliche Register, um den Angreifer vom FC Santos zu verpflichten. Dem Bericht zufolge soll Sportdirektor Txiki Begiristain Neymars Agenten Pini Zahavi einen Blankoscheck vorgelegt haben. In diesen könne der Brasilianer sein zukünftiges Gehalt selbst eintragen.

Luis Alvaro de Oliveira Ribeiro schließt den Abschied seines Superstars in Richtung Premier League zum wiederholten Male kategorisch aus. „Ich werde sämtliche Angebote ablehnen. Neymar bleibt bis 2014 und hoffentlich noch länger“, erklärt der Präsident des brasilianischen Spitzenklubs gegenüber der ‚Daily Mail‘, „es gibt einen Grund, warum er trotz Angeboten von Real Madrid und Barcelona im Jahr 2011 bei uns geblieben ist: Er ist glücklich. Zudem ist sein sportlicher Wert für uns nicht mit Geld aufzuwiegen.

Ribeiros Absage an den amtierenden englischen Meister könnte möglicherweise die Tür für den FC Bayern München öffnen. „Also letztlich sind alle Ligen interessant. Auch die Bundesliga. Gerade wenn ich an Bayern München denke. Das ist ein großer Verein mit Spielern von außergewöhnlicher Qualität. Ich könnte mir Bayern München durchaus vorstellen. Es gibt jetzt nichts, was dagegen spricht“, schwärmte Neymar im Anschluss an die 1:2-Niederlage der ‚Seleção‘ gegen England am Mittwoch.

Erster Anwärter auf die Verpflichtung des YouTube-Stars bleibt ‚Barça‘. Doch sollte der FC Bayern sein Interesse signalisieren, wäre er sicherlich nicht chancenlos, da Neymar als glühender Verehrer von Pep Guardiola gilt. Treffen würde der Ausnahmekönner in München unter anderem auf den deutschen Nationalspieler Bastian Schweinsteiger. Der Mittelfeldmann sei „einer der besten Spieler, die ich je gesehen habe“, so der 21-Jährige.