Der 1. FC Köln stellt sich personell neu auf. Wie die Domstädter verkünden, übernimmt Markus Gisdol den Cheftrainerposten am Geißbockheim. Der 50-Jährige unterschreibt einen Vertrag bis 2021. Zuletzt hatte Gisdol zwischen September 2016 und Januar 2018 den Hamburger SV trainiert.

Auch in der Sportlichen Leitung der Kölner gibt es eine Veränderung. Der Klub gibt bekannt, dass Horst Heldt als neuer Geschäftsführer Sport installiert wird. Auch der 49-Jährige erhält ein bis 2021 gültiges Arbeitspapier. Für Heldt, der bereits in der Vergangenheit mit einer Anstellung in Köln in Verbindung gebracht wurde, ist es das erste Engagement seit seiner Entlassung bei Hannover 96 im April.

„Nicht irgendein Job“

Der 49-Jährige folgt auf Armin Veh, der am vergangenen Freitag noch während der Partie gegen die TSG Hoffenheim (1:2) seine Kündigung eingereicht hatte. Heldt freut sich: „Der FC ist für mich nicht irgendein Job. Ich kehre zu dem Verein zurück, bei dem ich Profi wurde und mit dem mich nach zehn gemeinsamen Jahren sehr viel verbindet. Die Situation ist nicht einfach, aber sie ist auch nicht so schlecht, wie es momentan manchmal dargestellt wird. Der 1. FC Köln ist professionell aufgestellt und hat ein riesiges Potenzial. Ich werde alles dafür tun, damit der FC seine Ziele erreicht und freue mich riesig auf diese Aufgabe.“

Gisdol übernimmt für Achim Beierlorzer, der nach 13 Pflichtspielen als Cheftrainer im Anschluss an die Hoffenheim-Partie entlassen wurde und mittlerweile schon einen neuen Job bei Mainz 05 gefunden hat. „Köln ist eine Top-Adresse im deutschen Fußball. Die aktuelle Situation ist nicht leicht, aber ich kenne Herausforderungen dieser Art sehr gut und bin total überzeugt, dass wir auch diese meistern können. Ich will der Mannschaft schnellstmöglich helfen, das zweifelsohne vorhandene Potenzial wieder abrufen zu können“, sagt Gisdol.