Vier Tore und vier Assists in zehn Pflichtspielen: Die Quote von Arjen Robben kann sich auch in dieser Saison sehen lassen. Folgerichtig sagt sein Vater und Berater Hans Robben im ‚kicker‘: „Wenn Arjen gesund ist, kann er noch immer den Unterschied ausmachen. Dann wissen wir alle, was er kann.“ Recht hat der Alte Herr des niederländischen Rechtsaußen. Das Problem: Robben ist nur noch selten über mehrere Monate am Stück richtig fit.

Und genau darum gibt es auch Probleme bei den Vertragsgesprächen mit dem FC Bayern. Denn der Rekordmeister will den Kontrakt eher nur bis 2018 verlängern. Franck Ribéry hat einer solchen Einigung zuletzt zugestimmt. Robben senior will davon aber nichts hören: „Das mit den anderen interessiert mich nicht. Mich interessiert nur Arjen.“

Und so bleibt dem Vater nur zu verkünden, man sei „noch immer im Gespräch“ und dass es „nichts Neues“ gäbe. Bislang scheint keine der Parteien von ihren Vorstellungen abrücken zu wollen. Die Bayern möchten dem verletzungsanfälligen und mittlerweile 32-Jährigen nicht mehr als einen Einjahresvertrag geben, Robben denkt mindestens an zwei Jahre.

Womöglich einigt man sich am Ende auf einen Mittelweg mit einer automatischen Verlängerung ab einer gewissen Anzahl von Einsätzen. Robbens Fitness und auch seine Quote in den nächsten Wochen und Monaten könnten das Zünglein an der Waage sein. Denn wie sagte schon sein Vater: „Wenn Arjen gesund ist, kann er noch immer den Unterschied ausmachen.“ Genau dieses „wenn“ macht den Bayern-Bossen aber Sorgen.