Sebastian Rode will hoch hinaus. Zukünftig, so plant der Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt, wolle er international spielen. „Am liebsten in der Champions League. Mit dieser Melodie im Rücken einlaufen, das will ich erleben“, wünscht sich der 21-Jährige in der ‚Frankfurter Rundschau‘.

Ob das mit einer möglichen Vertragsverlängerung bei der Eintracht kollidiert, ist noch herauszufinden. „Das Gesamtpaket muss stimmen“, formuliert der in dieser Saison so bärenstarke Youngster etwas schwammig. Denn ob die Hessen dem 21-Nationalspieler die Perspektive europäischer Wettbewerb bieten können, ist durchaus fraglich.

Bis 2014 läuft Rodes Vertrag noch. „Wir sind immer noch in Verhandlungen. Aber es gibt keinen Stress, ich habe noch zwei Jahre Vertrag“, sagt der Rechtsfuß entsprechend. Spätestens im kommenden Sommer stünde allerdings seine Entscheidung an. Denn dann böte sich nach aktuellem Stand für die Eintracht letztmalig die Gelegenheit, noch Ablöse für den Hoffnungsträger zu kassieren.

Sportlich kann die SGE am morgigen Sonntag einen weiteren Schritt gehen. In der heimischen Commerzbank-Arena empfängt das Team von Armin Veh den krisengebeutelten Hamburger SV, bei dem jedoch erstmals Rafael van der Vaart aufläuft. Schaltet Rode den Superstar im Verbund mit Pirmin Schwegler aus, stehen die Chancen auf den nächsten Dreier gut – und womöglich wird auch eine baldige Einigung mit der Eintracht wahrscheinlicher.