Schalke 04: Keine Eile – Höwedes vertagt Gespräche

Schalke 04: Keine Eile – Höwedes vertagt Gespräche

04.01.2013 - 17:59 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Benedikt Höwedes will die sportliche Entwicklung abwartenBenedikt Höwedes will die sportliche Entwicklung abwarten©Maxppp

Benedikt Höwedes schiebt die Vertragsgespräche mit Schalke 04 auf die lange Bank. Der Nationalspieler sieht keine Eile und will die sportliche Entwicklung abwarten. Dabei hatte Horst Heldt zuletzt auf die Entscheidung gedrängt.

Benedikt Höwedes ist eine der prägenden Persönlichkeiten bei Schalke 04. Auf dem Platz Leistungsträger, daneben Identifikationsfigur für die Fans. Nicht von ungefähr will Horst Heldt den 2014 auslaufenden Vertrag mit dem Nationalspieler möglichst zeitnah verlängern. „Benedikt Höwedes ist unser Kapitän und eines der Gesichter, die das Bild von Schalke künftig prägen sollen“, so der Schalker Manager.

Doch aus Heldts Plänen wird vorerst einmal nichts. „Horst Heldt und ich haben im Dezember geredet, sind aber beide der Meinung, dass es zunächst wichtigere Dinge gibt. Wir wollen den FC Schalke wieder dahinführen, wo er hingehört: Nach oben“, betont Höwedes laut ‚kicker‘. Unter Zeitdruck setzt sich der 24-Jährige nicht: „Ich habe keine Eile, keinen Stress wie ein Spieler, dessen Vertrag jetzt 2013 ausläuft.“ Weitere Gespräche seien für Mitte des Monats anberaumt.

In der Tat können die Schalker die Personalie Höwedes seit dem heutigen Freitag etwas entspannter angehen. Der FC Bayern München, seit Monaten mit Interesse an dem kopfballstarken Innenverteidiger, hat für den kommenden Sommer Jan Kirchhoff unter Vertrag genommen. Weil zum Saisonende zudem der am Kreuzband verletzte Holger Badstuber zurückkehrt, besteht an der Säbener Straße kein Bedarf.

Abwarten will Höwedes, welche sportliche Entwicklung ‚Königsblau‘ in dieser Saison nehmen wird. Für die kommenden Wochen ist deshalb keine Entscheidung zu erwarten. Wohl aber vor dem Sommer, denn dann böte sich den Schalkern letztmalig die Gelegenheit, noch Ablöse für Höwedes zu kassieren – doch soweit will Heldt es nicht kommen lassen.

Tobias Feldhoff

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