Ousmane Dembélé will seinen Abgang von Borussia Dortmund offenbar mit aller Macht durchdrücken. Wie der ‚kicker‘ berichtet, befindet sich der junge Franzose nach wie vor im Streik. Jeglichen Kontakt zu BVB-Mitarbeiten lehnt Dembélé demnach ab. Sein Kredit innerhalb der Mannschaft soll ebenfalls verspielt sein.

Am gestrigen Donnerstag war der 20-Jährige dem Training des Pokalsiegers unentschuldigt ferngeblieben – dem Bericht zufolge „ohne Wissen und Billigung seiner Berater“. Der BVB suspendierte Dembélé daraufhin bis nach dem Pokalspiel am Wochenende und brummte ihm eine Geldstrafe auf, die ihm sechsstelligen Bereich liegen soll.

Trotz der bockigen Querelen wird man Dembélé wohl nicht unter den schwarz-gelben Forderungen von bis zu 150 Millionen Euro ziehen lassen. Das erste Angebot des FC Barcelona lag laut ‚kicker‘ bei 85 Millionen Euro plus 20 Millionen Euro erfolgsabhängiger Nachzahlungen. Eine zweite Offerte der Katalanen hat es nach Informationen des Fachmagazins noch nicht gegeben.

Rennes-Klausel bei 20 Millionen

An einem Dembélé-Verkauf würde auch Ex-Verein Stade Rennes mitverdienen. Der ‚Bild‘ zufolge würden die Franzosen aber maximal 20 Millionen Euro der Ablöse erhalten. Bislang war angenommen worden, dass Rennes 25 Prozent des Erlöses erhalte.