Van der Vaart: Kein Kontakt zum HSV

Van der Vaart: Kein Kontakt zum HSV

26.06.2012 - 09:16 Fußball Deutschland » Bundesliga Kommentare

Der Hamburger SV zeigt Interesse an Raffael van der VaartDer Hamburger SV zeigt Interesse an Raffael van der Vaart©Maxppp

Die Verantwortlichen des Hamburger SV flirten mit Rafael van der Vaart. Mit Hilfe von Geldgeber Klaus-Michael Kühne könnte der Spielmacher nach Hamburg zurückgeholt werden. Der Niederländer fühlt sich vom Interesse geschmeichelt, dementiert allerdings jeglichen Kontakt zu den Hanseaten.

2005 wechselte Rafael van der Vaart für rund fünf Millionen Euro von Ajax Amsterdam zum Hamburger SV. Der niederländische Spielmacher hat bis heute einen bleibenden Eindruck an der Elbe hinterlassen und könnte als möglicher Neuzugang für die kommenden Saison für mehr Kreativität bei den Hanseaten sorgen. „Wir schließen nie einen Spieler wie van der Vaart aus“, erklärte Sportdirektor Frank Arnesen am gestrigen Montag gegenüber der ‚Hamburger Morgenpost‘.

Der 29-jährige Nationalspieler, der aktuell bei den Tottenham Hotspurs unter Vertrag steht, fühlt sich vom Interesse seines ehemaligen Klubs geschmeichelt, dementiert allerdings jeglichen Kontakt zu Arnesen. „Ich freue mich und bin sehr überrascht, dass ich beim HSV noch immer für Interesse sorge. Momentan besteht aber kein Kontakt“, zitiert die ‚Bild‘ van der Vaart, dessen Vertrag an der White Hart Lane noch bis 2014 datiert ist.

Die finanziell klammen Hanseaten wären bei einer möglichen Rückholaktion zudem auf Geldgeber Klaus-Michael Kühne angewiesen. „Der HSV ist mein Hobby. Ich stehe als Investor durchaus zur Verfügung“, erklärte dieser unlängst seine Bereitschaft, weitere Transfers zu finanzieren. „Um überhaupt auf dem Transfermarkt aktiv werden zu können, müssen wir erst mal Spieler verkaufen“, sagt Arnesen, der sich zuerst von Altlasten trennen möchte. Ob van der Vaart, der in den vergangenen Wochen auch bei Schalke 04 im Gespräch war, zum konkreten Thema für die HSV-Verantwortlichen wird, müssen die kommenden Tage zeigen.

Martin Müller-Lütgenau

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Suche