Verliehene Spieler

Florian Neuhaus (20, verliehen an Fortuna Düsseldorf): Ablösefrei schlug die Borussia im vergangenen Sommer bei 1860 München zu. Der Plan, den Mittelfeldmann zunächst in Düsseldorf Spielpraxis sammeln zu lassen, ging auf. Beim Spitzenreiter ist Neuhaus gesetzt und gehört zu den besten Spielern im Unterhaus. Manager Max Eberl stellte zuletzt klar: „Wir müssen gar nicht über irgendwelche Eventualitäten sprechen. Es bleibt dabei: Florian kommt im Sommer zu uns zurück.“ Die Borussia plant den U21-Nationalspieler als festes Mitglied des Profikaders ein.

Tsiy William Ndenge (20, verliehen an Roda Kerkrade): Beim Tabellenletzten der Eredivisie sammelt der zentrale Mittelfeldspieler fleißig Spielpraxis. 29 Einsätze (vier Tore) für die Profis stehen bereits auf der Uhr. Gladbach sieht in Ndenge ein großes Talent. Ob er mit Blick auf die Neuhaus-Rückkehr und die sonstige Konkurrenz auf der Sechs aber schon in der kommenden Spielzeit im Borussia Park durchstartet, ist fraglich. Ein weiteres Leihjahr würde der Entwicklung des Deutsch-Kameruners sicherlich nicht schaden.

Kwame Yeboah (23, verliehen an den SC Paderborn): Nicht mal beim Drittligisten bekommt der Angreifer regelmäßige Einsatzmöglichkeiten. Ein Neustart in Gladbach scheint daher unwahrscheinlich. Im Alter von 23 Jahren sollte Yeboah schleunigst zusehen, eine gute Adresse im Profifußball zu finden. Und sei es in seiner australischen Heimat, aus der er im Januar 2014 zur Borussia gestoßen war. Die Wege zwischen dem Rechtsfuß und der Fohlenelf werden sich aller Voraussicht nach trennen.

Geliehene Spieler

Reece Oxford (19, ausgeliehen von West Ham United): Es war die Daily Soap des Winters: Das Wechseltheater um Reece Oxford. Schlussendlich lieh die Borussia den Defensivallrounder zum zweiten Mal binnen sechs Monaten aus. Für Trainer Dieter Hecking ist der Engländer eine wertvolle Alternative, wenngleich nicht gesetzt. Eberl wird trotzdem versuchen, das Juwel über die Saison hinaus zu halten. Sei es per erneuter Leihe oder Festverpflichtung. Günstig dürfte dies jedoch nicht werden.