Betreutes Wohnen für Sancho

Jadon Sancho fackelt für Borussia Dortmund in der laufenden Saison mit 25 Scorerpunkten in 24 Spielen ein Offensivfeuerwerk ab. Doch der 19-Jährige muss sich in Acht nehmen. „Jetzt nimmt Dortmund sein Sorgenkind in Manndeckung“, schreibt die ‚Bild‘. Doch der BVB lässt nicht etwa den alten Kettenhund Tinga noch einmal von der Leine. Sancho soll stattdessen von einem eigenen Integrationsmanager betreut werden. Das Fass zum Überlaufen brachte wohl ein Image-Video vom Dubai-Urlaub des Teenagers. Der Engländer engagierte eigens einen Kameramann, um sich dabei filmen zu lassen, wie er von einer Yacht springt und sein goldenes Steak im Edel-Restaurant salzt. Nun wird das „Zivildienst-Phantom“ Joel Kunz „notfalls mit einem Hausbesuch“ bei Sancho vorstellig.

Setién der Feuerlöscher

Dass der FC Barcelona mitten in der Saison den Trainer wechselt, kommt nicht alle Tage vor. Verständlich, dass die Entlassung von Ernesto Valverde hohe Wellen schlägt. Dem 55-Jährigen wurde am gestrigen Nachmittag sein Aus bei den Katalanen mitgeteilt, nachdem er noch am Vormittag das Mannschaftstraining leitete. Die ‚Marca‘ ist außer sich: „Bartomeu macht aus Valverdes Entlassung eine große Sache. Unmöglich, es noch schlimmer zu machen.“ Für die ‚as‘ ist der neue Coach Quique Setién, der übrigens ganz gut auf Sand kicken kann, nicht mehr als ein „Feuerlöscher“, der nach „vier Tagen Chaos“ eingesetzt wird.

Englands Sorge um Kane

Englands Hoffnungen für die anstehende Europameisterschaft sind eng verknüpft mit der Gesundheit von Kapitän Harry Kane. Nach einer Operation am Oberschenkel steht eine EM-Teilnahme des Tottenham-Stürmers auf der Kippe. Die Prognosen von Spurs-Coach José Mourinho vertreiben nicht gerade die Sorgenfalten im Mutterland des Fußballs. „Er könnte bis April, Mai oder nächste Saison ausfallen“, wird the Special One von der ‚Sun‘ zitiert. Das Boulevardblatt titelt: „Jetzt müssen Three Lions-Fans wegschauen.“ Der ‚Daily Star‘ schreibt: „José lässt die Three Lions wegen Harry schwitzen“.