Cesc Fàbregas ist nach wie vor ein feiner Techniker. Der 31-jährige Spanier steht bei seinem Stammverein FC Chelsea aber weiterhin auf dem Abstellgleis. Umso weniger verwunderlich, dass Monaco-Trainer Thierry Henry ein Auge auf ihn geworfen hat.

Denn die Sommerneuzugänge Aleksandr Golovin (ZSKA Moskau) und Nacer Chadli (West Bromwich Albion) konnten bisher nicht glänzen. Dazu fällt mit Spielmacher Ronny Lopes ein Offensivgeist noch länger aus (Oberschenkelverletzung). Neben einem offensiven Kreativspieler wird nach einem Innenverteidiger, Außenverteidiger und Stürmer Ausschau gehalten.

Problemzone Abwehr

Andreas Christensen, Gary Cahill (beide Chelsea), Laurent Koscielny (FC Arsenal), Martin Skrtel (Fenerbahce) und Pepe (vereinslos) – die Liste potenzieller Kandidaten ist prominent besetzt. Der ehemalige Gladbacher Christensen ist mit 22 Jahren der Jüngste im Bunde. Der Däne steht sinnbildlich für die Transferoffensive der Monegassen. Junge erfolgshungrige Talente, die sich für die ganz große Fußballbühne empfehlen möchten.

Sein Mitspieler Cahill ist dagegen ganze elf Jahre älter. 348 Premier League-Einsätze sprechen für die Erfahrung des ehemaligen englischen Nationalspielers. Ähnlich viel Routine besitzt Koscielny, der 239 Mal für den Ligarivalen Arsenal in Englands höchster Spielklasse aktiv war. Der Franzose fehlte den Gunners zuletzt verletzungsbedingt (Achillessehnenanriss). Mit Skrtel wird ein weiterer ehemaliger Premier League-Legionär bei den Monegassen gehandelt. Zudem kursierten Gerüchte um einen möglichen Pepe-Transfer, der seit seiner Vertragsauflösung bei Besiktas ohne Verein dasteht.

Mit Dalbert (Inter Mailand) und Kevin Mbabu (Young Boys) kommen auf den Außenverteidiger-Positionen weitaus weniger klangvolle Namen in Betracht. Besonders Mbabu hinterließ in der Champions League-Gruppenphase gegen die Topklubs Manchester United und Juventus Turin einen hervorragenden Eindruck. Dagegen kommt Dalbert bei den Nerazzurri nicht über die Rolle des Ergänzungsspielers hinaus.

Problemzone Mittelstürmer

Neben Falcao soll ein zweiter echter Torjäger her. In der Verlosung sind Michy Batshuayi (FC Valencia), Stefano Okaka (FC Watford) und Valère Germain (Olympique Marseille). Während Okaka bei den Hornets gar nicht zum Zug kommt, zählen Batshuayi und Germain bei ihren Vereinen regelmäßig zum Stammpersonal. Batshuayi loszueisen dürfte nicht gerade leicht werden. Der ehemalige Dortmunder gehört Chelsea und steht dort noch bis 2021 unter Vertrag.