Infolge einer Hooligan-Attacke auf Sporting-Profis lösten mehrere Lissabon-Spieler ihre Verträge beim portugiesischen Traditionsverein auf – darunter auch Gelson Martins und Rui Patrício. Atlético Madrid schnappte sich den Flügelstürmer, die Wolverhampton Wanderers griffen beim Torhüter zu. Zunächst gingen die Deals zum Nulltarif über die Bühne, nun wird wohl doch noch eine Ablöse fällig.

Die Sportzeitung ‚A Bola‘ berichtet, dass Sporting-Präsident Frederico Varandas aktuell eine Lösung erarbeitet. Insgesamt winkt eine Nachzahlung von 50 Millionen Euro, eine Einigung mit allen Parteien sei greifbar. Im Detail soll Atlético für Martins 30 Millionen zahlen, Wolverhampton werde rund 20 Millionen lockermachen.

Einen Teil der Einnahmen will Sporting umgehend in den bereits im Juli vollzogenen Transfer von Marcos Acuña investieren. Auf 1,65 Millionen Euro wartet der argentinische Erstligist Racing Club noch. Präsident Varandas konnte kurz vor Beschwerde-Einreichung bei der FIFA noch eine Verschiebung der Deadline rausholen.