Benjamin Hübner hat sich bei der TSG Hoffenheim nach seinem Wechsel vom FC Ingolstadt erstaunlich schnell akklimatisiert und ist beim Team von Julian Nagelsmann derzeit als Innenverteidiger gesetzt. Über Wehen Wiesbaden in der dritten und zweiten Liga, den VfR Aalen und beim FC Ingolstadt arbeitete sich der Linksfuß bis in die erste Liga hoch. Diesen Karriereweg der kleinen Schritte wählte Hübner bewusst, wie er gegenüber dem ‚kicker‘ erklärt: „In meiner Karriere gab es sicher ein paar Umwege. Ich hätte auch früher die eine oder andere Möglichkeit gehabt, einen größeren Sprung zu machen.“

Die sportliche Perspektive war Hübner stets wichtiger als das schnelle Geld bei einem namhaften Klub. „Was bringt es mir, wenn ich nicht spiele? Deswegen hat es vielleicht etwas länger gedauert“, erklärt der großgewachsene Verteidiger. Insgesamt blickt er zufrieden auf seine bisherige Karriere zurück: „Das war mein Weg. Ich bin jetzt auch da, wo ich hinwollte. Aber noch nicht am Limit.“ Was die Zukunft betrifft, würde er gerne einmal Spiele auf der internationalen Bühne bestreiten. „Diese Erfahrung würde ich schon gern machen, aber das muss zum richtigen Zeitpunkt kommen“, erklärt Hübner.