Alexander Nübel erwägt einen zeitweisen Abschied vom FC Schalke. Im ‚kicker‘ erläutert der 22-jährige Torhüter: „Wenn sich im nächsten Sommer etwas ergibt, mir woanders eine Chance auf Spielzeit oder ein offener Konkurrenzkampf angeboten wird, muss man sich das anhören, abwägen und mit Schalke besprechen. Natürlich will ich spielen, und man macht sich das ganze Jahr über Gedanken. Gespräche werden geführt. Für den Klub könnte es etwa positiv sein, wenn ich auf Leihbasis woanders regelmäßige Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln kann.“

Auch ein dauerhafter Abschied von Königsblau ist wohl eine Option. Nübel sagt: „Es ist nichts ausgeschlossen.“ Hinter Ralf Fährmann ist der junge Keeper die Nummer zwei. Nübel weiß: „Es ist ja so geregelt: Er ist der Kapitän und die Nummer eins. Klar ist es schade, weil man als Sportler immer spielen möchte. Nach drei Jahren nur Bank und Training konnte ich mich jetzt aber mal präsentieren im Verein.“ Sechsmal durfte Nübel in dieser Saison das Gehäuse der Knappen hüten, weil Fährmann verletzt fehlte.