Alexander Rosen ist die immer schneller aufkommende Kritik an Trainern in der Bundesliga ein Dorn im Auge. „Der erste Trainer, dem angedichtet wurde, dass er wackelt, war Alfred Schreuder. Das ist einfach nur lächerlich“, verteidigt Alexander Rosen, Sportchef der TSG Hoffenheim, gegenüber der ‚dpa‘ seinen Übungsleiter. Nach 13 Spieltagen stehen die Kraichgauer mit sechs Punkten Abstand zur Tabellenspitze auf Rang acht.

Für Rosen ist die Schnelllebigkeit des Geschäfts ein allgemeines Problem. „Es ist absurd und schon fast pervers, wie kurz die Bewertungszeiträume inzwischen geworden sind. Eine unserer Stärken ist die große Ruhe, die hier herrscht“, so der 40-Jährige, „früher brauchte es vielleicht sieben schlechte Spiele in Serie, dann mal fünf, heute sind es nur zwei oder drei, ehe ein Trainer öffentlich nicht nur infrage gestellt wird, sondern auch Konsequenzen gefordert und nicht selten sogar gezogen werden.“