Der Wechsel von Alexis Sánchez zu Manchester City scheiterte auf der Zielgeraden. Bis zum Deadline Day ließ sich der FC Arsenal Zeit, ehe man seinem Superstar doch noch die Freigabe erteilte – unter einer Voraussetzung.

Nur wenn man Thomas Lemar von der AS Monaco bekommen hätte, hätte Sánchez zu City gedurft. Mit dem französischen Meister hatte sich Trainer Arsène Wenger bereits auf einen 100-Millionen-Euro-Deal geeinigt. Letztlich wurde jedoch die Zeit zu knapp und Lemar lehnte einen Wechsel ab.

„Glücklich in Monaco“

Anschließend erklärte der Linksaußen, „glücklich in Monaco zu sein“. Lemar schilderte: „Ich werde mich jetzt um eine gute Saison mit meinem Verein kümmern und versuchen, dort in meiner Karriere den nächsten Schritt in der Entwicklung zu machen.“

Dieses Vorhaben könnte allerdings bereits im Januar jäh abgebrochen werden. Der ‚Daily Star‘ berichtet jedenfalls, dass die Gunners im Wintertransferfenster einen neuen Angriff auf den 21-Jährigen wagen wollen. Erneut sollen 100 Millionen Euro auf den Tisch gelegt werden .

Mega-Gehalt inklusive?

Das englische Boulevardblatt will von einem bereits ausgehandelten Fünfjahresvertrag erfahren haben. Rund 14 Millionen Euro sollen dafür jährlich auf Lemars Konto wandern. Angesichts der Beharrlichkeit, mit der Wenger gewohnterweise auf das Gehaltsgefüge innerhalb seines Teams achtet, kaum vorstellbar.

AufgewärmtFT-Meinung: Der ‚Daily Star‘ lehnte sich in der Vergangenheit sehr oft weit aus dem Fenster. Dass Lemar Wengers Wunsch-Nachfolger für Sánchez ist, ist jedoch bekannt. Dennoch ist nicht davon auszugehen, dass ein Winterwechsel bereits jetzt in trockenen Tüchern ist. Warum hätte Lemar dann noch vor acht Tagen einen Transfer ablehnen sollen?