Schon im Sommer 2015 war Manchester United mit seinem damaligen Trainer Louis van Gaal bereit, 190 Millionen Euro für Neymar auf den Tisch zu legen. Das Interesse der Red Devils am Aushängeschild der Seleção ist seitdem nicht kleiner geworden – im Gegenteil. Wie der ‚Daily Record‘ berichtet, will auch José Mourinho den Dribbelkünstler unbedingt in seinem Team haben. Im kommenden Sommer soll daher ein Versuch gestartet werden, Neymar unter Vertrag zu nehmen.

Die festgeschriebene Ablöse wird dann 222 Millionen Euro betragen. Eine stolze Summe und mehr als doppelt soviel wie der teuerste Transfer aller Zeiten je gekostet hat. Gleichzeitig aber eben auch nicht viel mehr als man zwei Jahre zuvor schon geboten hat. Klar ist: Dem FC Barcelona wären die Hände gebunden, wenn Neymar sich dazu entschließt, ein neues Abenteuer zu suchen. Für den 24-Jährigen könnte es durchaus verlockend sein, aus dem Schatten von Lionel Messi herauszutreten.

United ist aber nicht der einzige Klub, der bereit wäre, die Ausstiegsklausel zu ziehen. Auch Paris St. Germain würde diesen Wahnsinn wohl mitmachen. Die Franzosen köderten Neymar schon im vergangenen Sommer mit einem aberwitzigen Angebot, das neben einem Netto-Jahresgehalt von 40 Millionen Euro auch die Beteiligung an einer Hotelkette beinhaltet haben soll. Zum damaligen Zeitpunkt entschied sich der Brasilianer für den FC Barcelona und gegen PSG. Im nächsten Sommer wird neu verhandelt.