Javi García, Maicon, Matija Nastasić und Scott Sinclair – als das Transferfenster schon fast geschlossen war, schlug Roberto Mancini noch einmal zu. Rund 50 Millionen Euro ließ sich der Trainer von Manchester City seine Neuzugänge kosten. Zufrieden ist der Italiener deswegen noch lange nicht.

Ich war frustriert, weil es schwierig ist, in einer Woche oder zehn Tagen alles zu schaffen“, klagt Mancini in der ‚Sun‘. Hintergrund der Beschwerde ist, dass der 47-Jährige eigentlich noch größere Namen zum englischen Meister lotsen wollte. Weil dies misslang, blieb letztlich wenig Zeit für andere Personalien. Robin van Persie, Eden Hazard, Javi Martínez und Daniele De Rossi sollten eigentlich kommen, den Zuschlag bekam Mancini bei keinem. „Ich bin glücklich über die Spieler, die wir bekommen haben“, sagt er immerhin.

Die Gesamtausgaben auf dem Transfermarkt haben die ‚Citizens‘ in diesem Sommer trotz der Einkaufswut vom vergangenen Freitag deutlich reduziert. 65 Millionen Euro stehen 95 aus der letzten und 182 Millionen aus der vorletzten Saison gegenüber.

Inzwischen trainiert Mancini ein eingespieltes Team. Vielleicht sollte der Meistertrainer froh sein, dass es in der abgelaufenen Transferperiode bei punktuellen Ergänzungen geblieben ist. Das Mannschaftsgefüge kann so weiter wachsen – mit van Persie, Hazard, Martínez oder De Rossi hätte es deutliche Einschnitte gegeben.