Liverpool sucht Abnehmer für 41 Millionen-Fehleinkauf

Liverpool sucht Abnehmer für 41 Millionen-Fehleinkauf

11.07.2012 - 16:52 Fußball England » Premier League Kommentare

Andy Caroll steht in Liverpool auf dem AbstellgleisAndy Caroll steht in Liverpool auf dem Abstellgleis©Maxppp

Andy Carroll wechselte 2011 für rund 41 Millionen Euro von Newcastle United zum FC Liverpool. Die hohen Erwartungen erfüllte der 23-jährige Stürmer bislang nicht. Englischen Medien zufolge suchen die Reds einen Abnehmer für Carroll, der die Anfield Road für rund 25 Millionen Euro verlassen darf.

Nicht wenige Anhänger des FC Liverpool rieben sich im Januar 2011 verwundert die Augen, als die ‚Reds‘ Andy Carroll von Newcastle United als Nachfolger für Fernando Torres präsentierten. Die ‚Magpies‘ erhielten stolze 41 Millionen Euro Ablöse für den heute 23-jährigen Stürmer, der die hohen Erwartungen bislang nicht erfüllen konnte. Zudem schätzt Neu-Trainer Brendan Rodgers den Spieler zwar, sieht in seinem System aber keinen Platz für den technisch limitierten englischen Nationalspieler.

Nach Informationen des ‚Independent‘ sind die Verantwortlichen des englischen Traditionsvereins bereit, Carroll bei einem Angebot über rund 25 Millionen Euro ziehen zu lassen. Zu den Vereinen, die Interesse an Carroll zeigen, zählen unter anderem der AC Mailand, der FC Fulham, Newcastle United und West Ham United. Dem Bericht zufolge schrecken die aufgerufene Ablöse sowie Carrolls Gehalt die Interessenten bislang ab, ein Leihgeschäft gilt laut dem Blatt als die wahrscheinlichste Option.

Sam Allardyce würde den Angreifer, der in der abgelaufenen Premier League-Saison lediglich vier Tore in 35 Spielen erzielte, gerne zu West Ham locken. Der Trainer der ‚Hammers‘ strebt eine Leihe inklusive Kaufoption in Höhe von 20 Millionen Euro an. Fulham bietet dem ‚Independent‘ zufolge Clint Dempsey als Tauschobjekt. Für Newcastle könnte die Rückholaktion interessant werden, sollte Demba Ba die ‚Magpies‘ in diesem Sommer verlassen. Wohin es Carroll, dessen Vertrag 2016 endet, letztlich ziehen wird, ist noch offen.

Martin Müller-Lütgenau

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