Paul Scholes empfiehlt Manchester United die Verpflichtung von Mesut Özil. Gegenüber dem britischen Pay-TV-Konsortium ‚BT Sport‘ erklärt der frühere Mittelfeldlenker der Red Devils: „United könnte jemanden wie Özil gebrauchen, der die Mannschaftsteile verbindet. Er ist ein Spieler, der das kann. Er hat großartige Qualitäten, das hat er in seiner Karriere schon nachgewiesen.“

Allerdings liegen Özils Glanzmomente eine ganze Weile zurück. In dieser Spielzeit baut Arsenal-Trainer Unai Emery so gar nicht auf den Weltmeister von 2014. Lediglich zwei Pflichtspiel-Einsätze stehen auf dem Konto des 31-Jährigen. Bei den vergangenen drei Ligapartien nominierte Emery den Edeltechniker nicht einmal für den Kader.

Özil will nicht weg

Das Problem: Nach eigener Aussage verschließt sich Özil einem Wechsel. „Ich habe einen Vertrag bis zum Sommer 2021 und ich werde bis dahin bleiben“, sagte der Spielmacher erst kürzlich, „du kannst schwierige Zeiten durchmachen so wie jetzt, aber das ist kein Grund wegzulaufen und ich werde es auch nicht tun.“ Und weiter: „Ich bin hier bis mindestens bis 2021.“

Fakt ist allerdings auch, dass es sich Özil in sportlicher Hinsicht nicht leisten kann, die kommenden knapp zwei Jahre auf der Bank respektive auf der Tribüne zu versauern. Fußballerisch ist der elegante Linksfuß über fast alle Zweifel erhaben. Nun müsste er jenen Willen und Biss zeigen, den ihm viele Kritiker seit geraumer Zeit absprechen – unabhängig davon, ob seine Zukunft Arsenal, United oder ganz anders heißt.