Seit Gareth Bale 2013 für rund 100 Millionen Euro zu Real Madrid wechselte, füllt sich seine Krankenakte immer weiter. Stolze 57 Partien verpasste der walisische Superstar verletzungsbedingt. Aktuell fällt er mit einer Blessur an den Adduktoren erneut aus.

Florentino Pérez, der eigentlich immer als Verfechter des Flügelstürmers galt, hat mittlerweile angeblich genug gesehen. So soll laut ‚as‘ im Präsidenten der Königlichen der Gedanke an einen Verkauf im Sommer reifen. Manchester United stünde wohl Gewehr bei Fuß.

Mbappé weiterhin Wunschkandidat?

Als Nachfolger für Bale will Real dann dem Bericht zufolge ins oberste Real greifen. Das spanische Blatt berichtet, dass Kylian Mbappé nach wie vor die Wunschlösung der Blancos ist. Trainer Zinédine Zidane hatte sich bereits im vergangenen Sommer eine Verpflichtung des 18-jährigen Ausnahmetalents gewünscht.

Problem dabei: Erst Ende August unterschrieb der neunmalige französische Nationalspieler bei Paris St. Germain. Steigt der Tabellenführer nicht ab, greift eine Kaufpflicht über mindestens 145 Millionen Euro und ein Vertrag bis 2022 tritt in Kraft. Keine guten Vorzeichen also für Real.

AusgeschlossenFT-Meinung: Bei den Königlichen hofft man angeblich jedoch darauf, dass PSG Probleme mit dem Financial Fairplay der UEFA drohen und die Franzosen zu lukrativen Verkäufen gezwungen werden. Dass sie in diesem Fall aber ausgerechnet Mbappé abgeben, ist nach den langen Anstrengungen im vergangenen Sommer beileibe nicht zu erwarten. Bales Zukunft in Madrid könnte hingegen tatsächlich zu Disposition stehen.