Italienische Medien: Lazio will VfB-Linksverteidiger Molinaro

Italienische Medien: Lazio will VfB-Linksverteidiger Molinaro

03.08.2012 - 13:24 Fußball Italien » Serie A Kommentare

Cristian Molinaro (l.) wird von Lazio Rom umschwärmtCristian Molinaro (l.) wird von Lazio Rom umschwärmt©Maxppp

Cristian Molinaro hat seinen Stammplatz beim VfB Stuttgart in der vergangenen Saison eingebüßt. Damit einhergehend ist der Italiener auch in der Nationalmannschaft derzeit kein Thema mehr. Ein Wechsel zu Lazio Rom könnte Molinaros Situation verbessern.

Für Cristian Molinaro verlief die abgelaufene Saison alles andere als nach Plan. Der italienische Außenverteidiger vom VfB Stuttgart pendelte zwischen Tribüne, Ersatzbank und Startelf. Nachdem sich die Situation auch Mitte der Rückrunde nicht verbessert hatte, äußerte der 29-Jährige seinen Unmut über seine Situation: „Ich hatte auf eine Chance gehofft, aber sie kam nicht. Natürlich bin ich jetzt unzufrieden.“

Von der misslichen Lage des zweimaligen Nationalspielers hat man auch in dessen Heimat Wind bekommen. Nach Informationen des ‚Corriero dello Sport‘ hat Lazio Rom seine Fühler nach Molinaro ausgestreckt. Der Klub plane den Kauf des ehemaligen Juve-Akteurs, um die linke Abwehrseite zu stabilisieren.

Der italienischen Sportzeitschrift zufolge wäre auch Molinaro an einem Wechsel zurück in die Serie A interessiert. Im März machte der Linksfuß deutlich, dass er nach wie vor „Ambitionen auf Spiele für die Squadra Azzurra hegt“. Nirgends könnte er sich Nationaltrainer Cesare Prandelli besser präsentieren als in der heimischen Eliteliga.

Beim VfB könnte man Molinaros Abgang wohl verschmerzen. Der VfB hat neben Linksfuß Arthur Boba in Gotoku Sakai einen Spieler, der sowohl rechts als auch links verteidigen kann. Zudem soll Talent Antonio Rüdiger in dieser Saison an die Profimannschaft herangeführt werden und mehr Einsatzzeit bekommen. Molinaro besitzt in Stuttgart noch einen Vertrag bis 2014. Gegen das Einstreichen einer Ablösesumme haben die Schwaben ja bekanntlich nichts einzuwenden.

Matthias Rudolph

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