Van Bommel: PSV-Rückkehr nur ohne van Gaal

Van Bommel: PSV-Rückkehr nur ohne van Gaal

27.03.2012 - 19:00 Fußball Italien » Serie A Kommentare

Mark van Bommel (r.) will Louis van Gaal aus dem Weg gehenMark van Bommel (r.) will Louis van Gaal aus dem Weg gehen©Maxppp

Der Vertrag von Mark van Bommel beim AC Mailand läuft im kommenden Sommer aus. Der Routinier steht nach Aussagen seines Beraters unmittelbar vor einer Rückkehr zur PSV Eindhoven. Einzige Einschränkung: Sollte Louis van Gaal die PSV trainieren, wird van Bommel nicht kommen.

Im Januar 2011 wechselte Mark van Bommel nach viereinhalb erfolgreichen Jahren beim FC Bayern München zum AC Mailand in die italienische Serie A. Der Hauptgrund für den Abgang des heute 34-Jährigen war das Verhältnis zu Ex-Trainer Louis van Gaal.

Beim AC Mailand erfuhr der holländische Nationalspieler wieder die Wertschätzung, die er am Ende seiner Zeit an der Säbener Straße vermisste. Sein Vertrag bei den ‚Rossoneri‘ läuft im kommenden Sommer aus und wie es scheint, zieht es van Bommel zurück in seine Heimat.

Wie der niederländische ‚De Telegraaf‘ berichtet, könnte der defensive Mittelfeldspieler in der kommenden Saison zur PSV Eindhoven zurückkehren, für die er schon zwischen 1999 und 2005 aktiv war. „Bislang gibt es noch keine Übereinkunft, doch das kann alles sehr schnell gehen. Würde es Mark nur um das Geld gehen, würde er nicht zur PSV gehen. Wir wissen, was die Top-Spieler dort verdienen“, sagt Mino Raiola, der Berater des 34-Jährigen.

Nach Aussage des Beraters, hängt der Transfer von einer anderen Personalentscheidung der PSV-Verantwortlichen ab. Nachdem Fred Rutten Mitte März von seinen Pflichten als Übungsleiter entbunden wurde, gilt Louis van Gaal als heißer Kandidat für den Trainerposten in der kommenden Spielzeit. Raiola stellt klar, dass in diesem Fall ein Transfer nicht zu Stande kommen wird: „Marcel Brands (Eindhovens Sportdirektor, Anm. d. Red.) hat nicht sehr viele Worte darüber verloren, ob Louis van Gaal in der kommenden Saison den Trainerposten übernehmen wird. Aber er weiß, dass ein Transfer von Mark platzen wird, sollte dies der Fall sein.

Martin Müller-Lütgenau

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