Im ersten Spiel gegen Japan musste Yerry Mina noch auf der Bank Platz nehmen. Beim überzeugenden 3:0 gegen Polen war der Abwehrspieler der Cafeteros dann aber von Beginn an dabei – und überzeugte auf ganzer Linie. Mit raumgreifenden Schritten, resoluter Zweikampfführung und dem Dosenöffner zum 1:0 entpuppte sich Mina zum heimlichen Matchwinner.

Beim dritten Gruppenspiel gegen den Senegal war der 23-Jährige dann natürlich gesetzt. Und wieder war es Mina, der hinten den Laden zusammenhielt und vorne das entscheidende 1:0 besorgte. Selbst wenn die WM für Kolumbien morgen gegen England enden sollte, der Innenverteidiger vom FC Barcelona ist ein Gewinner des Turniers.

Bei den Blaugrana nimmt man die starken Auftritte des Winter-Neuzugangs wohlwollend zur Kenntnis. An der Absicht, Mina nach einem halben Jahr schon wieder abzugeben, hat sich aber nichts geändert. Wie die ‚Marca‘ berichtet, hat sich nur der Preis erhöht.

Knapp zwölf Millionen Euro legte Barça im Januar für Mina auf den Tisch. Nun erhoffen sich die Katalanen das Doppelte. Mit Interessenten aus der Premier League will man daher besonders gerne verhandeln. Ob auch Bayer Leverkusen eine Chance hat, ist fraglich. Die Werkself wurde zuletzt in Spanien als möglicher Abnehmer genannt.