Gisdol verlängert in Köln

Der 1. FC Köln schenkt seinem Führungsduo unbeirrt das Vertrauen. Nach der Einigung mit Horst Heldt setzt nun Trainer Markus seine Unterschrift unter ein neues Arbeitspapier.

Markus Gisdol ist Trainer des 1. FC Köln
Markus Gisdol ist Trainer des 1. FC Köln ©Maxppp

Der 1. FC Köln macht weiter Nägel mit Köpfen. Nach der Verlängerung mit Sportchef Horst Heldt, ziehen die Domstädter heute bei Trainer Markus Gisdol nach. Wie der FC offiziell bekanntgibt, erhält der 50-Jährige einen Vertrag bis 2023.

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Heldt sagt: „Unser Ziel ist es, den FC in der Bundesliga zu etablieren. Entscheidende Voraussetzung dafür ist ein Team, das kompetent und vertrauensvoll zusammenarbeitet und hinter unserem Weg steht. Genau das gilt für Markus, er ist ein wichtiger Teil davon. Er hat die Mannschaft im letzten Jahr in einer sehr schwierigen Situation übernommen. Bei allen Herausforderungen auf dem Weg zum Klassenerhalt hat er Mut und Führungsqualitäten bewiesen – und es darüber hinaus geschafft, unsere Mannschaft, Routiniers und Youngster, weiterzuentwickeln.“

„Köln ein einzigartiger Klub“

Gisdol erklärt: „Als wir gestartet sind, habe ich gesagt, dass der 1. FC Köln ein einzigartiger Klub ist. Und genauso habe ich den FC seither erlebt. Diese Fans, diese Stadt, alle Mitarbeiter hier – das ist eine starke Basis. Wir haben gemeinsam einen Weg eingeschlagen, mit dem Ziel, weiter fester Bestandteil der Bundesliga zu sein. Dabei ist es wichtig, dass wir unsere erfahrenen Spieler und unsere Top-Talente mit leidenschaftlicher Arbeit und einem klaren Konzept weiterentwickeln. Damit kann ich mich, genauso wie das komplette Trainerteam, zu 100 Prozent identifizieren. Es ist eine riesige Motivation für uns, mit der wir jeden Tag gerne hart am Geißbockheim arbeiten.“

Nach Gisdols Verpflichtung im vergangenen November zelebrierten die bis dahin akut abstiegsbedrohten Kölner plötzlich tollen Offensiv-Fußball und stürmten mit acht Siegen in zehn Bundesliga-Partien bis ins Mittelfeld der Tabelle. Nach der Corona-Pause kam es zwar zu einem merklichen Leistungseinbruch, das Vertrauen in den Trainer ist aber ungebrochen.

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