Newcastles Trainer-Debakel | Spanien gewinnt den Abseits-Krieg

Newcastle United kommt bei der Trainersuche auf keinen grünen Zweig. Die UEFA könnte indes eine umstrittene Abseitsregel abändern. FT präsentiert Europas Fußball-Schlagzeilen an diesem Samstag.

Die FT-Presseschau vom 16. Oktober
Die FT-Presseschau vom 16. Oktober ©Maxppp

Newcastle gehen die Trainer aus

Der neue Scheichklub Newcastle United bekommt derzeit eine Trainer-Absage nach der anderen. Rafael Benítez (FC Everton) und Brendan Rodgers (Leicester City) möchten ihre Verträge erfüllen und auch den zurzeit vereinslosen Zinédine Zidane reizt die Aufgabe im Norden Englands offenbar nicht. Schlechte Nachrichten für die neuen Eigentümer, gute Nachrichten für den bisherigen Amtsinhaber Steve Bruce, der nach wie vor bleiben möchte und das Cover des ‚Express‘ ziert. Überschrift: „Ich bin euer Mann“.

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UEFA will Abseitsregel anpassen

Die ‚Marca‘ beschäftigt sich in ihrer heutigen Ausgabe mit dem Thema Abseitsregel. Der Grund ist Kylian Mbappés Tor im Nations League-Finale zwischen Spanien und Frankreich (1:2). Aus dem Abseits kommend nahm der 22-Jährige einen Ball von Theo Hernández (24) auf, umkurvte den Torwart und traf zum Sieg. Das Tor zählte, weil Eric García den Ball bei einem Klärungsversuch vorher noch leicht berührt hatte. Eine Regel, die „den Fußball kaputtmacht“, wie die ‚Marca‘ urteilt. Die UEFA sieht das ähnlich und will die Regel nun anpassen. Ganz zur Freude der spanischen Sportzeitung: „Die Schlacht haben wir verloren, aber den Krieg gewinnen wir“.

Inzaghi kehrt zur alten Liebe zurück

Für den ‚Corriere dello Sport‘ ist das heutige Aufeinandertreffen zwischen Lazio Rom und Inter Mailand (18 Uhr) „wie ein Derby“. Für aufgeladenen Emotionen sorgt dabei vor allem Simone Inzaghi, der zum ersten Mal als Inter-Coach auf seinen langjährigen Arbeitgeber aus der Hauptstadt trifft. Fast zehn Jahre verbrachte der heute 45-Jährige als Spieler bei Lazio, hinzukommen elf Jahre in verschiedenen Trainerpositionen, davon sechs Jahre als Chefcoach der ersten Mannschaft. Im Sommer folgte dann der Schritt zum amtierenden italienischen Meister, der Inzaghis Welt „auf den Kopf gestellt hat“. Ganz Italien blickt gespannt auf die Rückkehr.

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