Trainerbeben in Porto | Rabiot erwartet Gespräche

von Tristan Bernert
2 min.
Die Presseschau @Maxppp

Mehrere Trainerthemen dominieren am heutigen Mittwoch die europäische Sportpresse. In Portugal droht sogar der ganz große Knall. FT mit der täglichen Presseschau.

Conceição droht mit Rücktritt

Trainerbeben beim FC Porto. Was ist passiert? Rückblick: Nach dem Champions League-Aus der Portugiesen im Achtelfinale gegen Inter Mailand erklärte Coach Sérgio Conceição sinngemäß, dass im Angesicht der finanziellen Probleme des Vereins, ausbleibender Toptransfers und der Zusammenstellung des Kaders mit „30 Prozent Spielern aus unserer zweiten Mannschaft“ nicht mehr möglich gewesen sei.

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Porto-Präsident Jorge Nuno Pinto da Costa wehrte sich am vergangenen Montag auf einer Veranstaltung. „Es ist nicht wahr, dass wir zu wenig investiert haben“, so der 85-Jährige. Conceição reagierte prompt am Dienstag. Cecília Pedroto, Ehefrau der verstorbenen Porto-Trainerlegende José Maria Pedroto, lobte den aktuellen Coach öffentlich via Social Media. Conceição schrieb daraufhin: „Gewonnen mit der Unterstützung echter Porto-Fans. Ob mit Investitionen oder nicht.“ Ein Schuss Richtung Pinto da Costa. „Sergios klare Nachricht“, titelt nun die ‚O Jogo‘. Der ‚Record‘ weiß sogar mehr. „Sergio droht damit, zu gehen“, prangt es auf dem Deckblatt der Sportzeitung. Ausgang offen.

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„Lass uns darüber sprechen, Juve“

In Italien geht es heute unter anderem um die Zukunft von Adrien Rabiot. Der Vertrag des Franzosen bei Juventus Turin läuft aus, weshalb die in der norditalienischen Großstadt ansässige ‚Tuttosport‘ ihn zum Interview traf. „Hier bleiben? Lass uns darüber sprechen, Juve“, so der plakative Titel der Sportzeitung. Im Interview selbst erklärt Rabiot: „In zwei Monaten endet die Saison und dann werden wir reden. Ich bin entspannt. Es besteht die Möglichkeit, dass ich gehe, aber auch die, dass die verlängere. Ich fühle mich hier wohl.“

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Englische Gegensätze

Der englische ‚Daily Mirror‘ gibt sich auf seinem Titelblatt poetisch: „Southgate & Conte: Eine Geschichte zweier Trainer“. Im Blickpunkt stehen die gegensätzlichen Ausgangslagen der beiden Übungsleiter. Denn Gareth Southgate geht in seine erste Länderspielpause seit der WM und erfährt öffentliche Unterstützung von einem seiner Spieler. „Jack Grealish sagt, er war ‚begeistert‘, als sich Southgate dazu entschied weiterzumachen“, formuliert es der ‚Daily Mirror‘.

Dem gegenüber steht Conte, der nach seiner Wutrede am Wochenende „einer Entlassung bei Tottenham näherkommt, während Höjbjerg zugibt, dass die Spieler keine Ahnung haben, worüber er sich aufgeregt hat.“ Da scheint es Klärungsbedarf zu geben.

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