M'gladbach: Wird Hütter doch noch gehen?

Obwohl sich Borussia Mönchengladbach in den vergangenen Spielen zumindest sportlich rehabilitiert hat, wird das Saisonfazit am Ende ernüchternd ausfallen – genau wie der Ausblick in die Zukunft. Dies könnte auch Konsequenzen für Trainer Adi Hütter haben.

Adi Hütter hadert
Adi Hütter hadert ©Maxppp

Lange Zeit galt Adi Hütter als möglicher nächster Bundesliga-Trainer, der den Hut nehmen muss. Von einer Entlassung wollte bei Borussia Mönchengladbach aber niemand etwas wissen. Das Festhalten am Österreicher hat sich ausgezahlt, die Borussia holte aus den vergangenen vier Spielen zehn Punkte und hat sich der akuten Abstiegssorgen entledigt. Dennoch könnte nach der Saison die Trennung mit dem Trainer anstehen.

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Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, könnten die neuen Ambitionen der Fohlen einer Zusammenarbeit im Wege stehen. Hat Max Eberl eher das internationale Geschäft im Blick gehabt und somit auch Hütter von einer Zusammenarbeit überzeugen können, richtet Nachfolger Roland Virkus „den Blick eher nach unten“.

Neue Gladbacher Ambitionen

Virkus spricht offen darüber, dass sich die Gladbacher komplett neu sortieren müssen und auf den eigenen Nachwuchs statt Stars setzen werden. Auch ein Umweg über die zweite Liga wäre für den gebürtigen Mönchengladbacher kein Beinbruch. Offen bleibt, ob Hütter diesen Weg mitgehen will.

Am Ende der Saison will Virkus „ein ehrliches Gespräch“ mit dem Trainer führen. Fragen nach den eigenen Zielen weicht Hütter aus: „Der Weg hat sich verändert. Nichtsdestotrotz wird der Verein immer ambitioniert sein. In erster Linie geht es darum, die Saison so gut wie möglich abzuschließen.“

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