Wolfsburg trennt sich von Kohfeldt

Florian Kohfeldt wird die negative sportliche Entwicklung der abgelaufenen Saison zum Verhängnis. Der VfL Wolfsburg beendet die Zusammenarbeit mit seinem Coach.

Florian Kohfeldt steckt mit Wolfsburg in der Krise
Florian Kohfeldt steckt mit Wolfsburg in der Krise ©Maxppp

Der VfL Wolfsburg setzt Cheftrainer Florian Kohfeldt vor die Tür. Wie die Wölfe mitteilen, ist der 39-Jährige nicht länger Trainer der Profimannschaft. Die Trennung sei in beidseitigem Einvernehmen erfolgt. Damit muss Kohfeldt nach nur sieben Monaten seinen Posten in der Autostadt räumen.

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„Wir haben die Analyse der Saison am Samstagabend und Sonntagvormittag fortgeführt und intensiviert und haben uns am Ende auch die Frage stellen müssen, wie belastbar eine weitere Zusammenarbeit wäre. Dabei sind wir zu der Erkenntnis gekommen, dass wir von Beginn an einer Drucksituation ausgesetzt wären, die eine zu große Bürde für Mannschaft, Trainer und Klub bedeuten würde. Von daher sind wir in vertrauensvollen und ehrlichen Gesprächen gemeinschaftlich übereingekommen, die Zusammenarbeit zu beenden“, sagt Manager Jörg Schmadkte.

Kohfeldt hatte den VfL Ende Oktober auf Platz neun liegend von Vorgänger Mark van Bommel übernommen. Unter dem ehemaligen Werder-Trainer ging es für die Niedersachsen allerdings noch weiter runter in der Tabelle.

Die Saison beendeten die Wölfe, die zwischenzeitlich im Abstiegskampf feststeckten, auf einem enttäuschenden zwölften Platz. In 28 Pflichtspielen holte Kohfeldt im Schnitt magere 1,14 Punkte. Als möglicher Nachfolger werden laut der ‚Bild‘ Adi Hütter (zuletzt Borussia M'gladbach) und Daniel Farke (zuletzt FK Krasnodar) gehandelt.

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