Medien: Liverpool zieht sich aus Werner-Poker zurück

Hat RB Leipzig den FC Liverpool aus dem Poker um Timo Werner vertrieben? Einem Medienbericht aus England zufolge haben die Reds das Werben um den Nationalspieler für diesen Sommer jedenfalls eingestellt.

Timo Werner im Duell mit Jordan Torunarigha
Timo Werner im Duell mit Jordan Torunarigha ©Maxppp

Es riecht nach Kehrtwende in der Personalie Timo Werner. Dies legt zumindest ein Bericht der englischen Boulevardzeitung ‚Daily Mirror‘ nahe. Dem Blatt zufolge hat sich der FC Liverpool aus dem Werben um den 24-jährigen Torjäger von RB Leipzig zurückgezogen.

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Hintergrund sei das unnachgiebige Beharren der Sachsen auf Werners Ausstiegsklausel. Zur Erinnerung: Erst gestern betonte Geschäftsführer Oliver Mintzlaff gegenüber der ‚Sport Bild‘: „Billiger wird es nicht, wir wollen keinen Spieler unter einem festgelegten Wert abgeben, wenn er länger als ein Jahr Vertrag hat.“

In Werners Fall bedeutet das, die Liverpooler müssten bis zum 15. Juni festgeschriebene 55 Millionen Euro aufbringen, um den Spieler aus seinem bis 2023 datierten Arbeitspapier loszueisen. Die rund 33 Millionen, auf die Jürgen Klopp laut dem ‚Daily Mirror‘ gehofft hatte, sind somit utopisch.

FT-Meinung

Die Sturheit der Leipziger könnte die Reds tatsächlich vorerst aus dem Poker vertrieben haben. Auf der anderen Seite hat die Transferphase noch nicht einmal offiziell begonnen. Zudem ist noch nicht abzusehen, welche konkreten Auswirkungen die Coronakrise auf die Preise für Topspieler haben wird. Man sollte die Akte Werner für diesen Sommer also noch nicht komplett schließen.

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