Ricken-Ansage zu Nmecha und Gittens – „klare Signale“ an Brandt
Gefühlt auf der letzten Rille sehnt Borussia Dortmund der Winterpause entgegen. Über Weihnachten heißt es am Rheinlanddamm Wunden lecken. Lars Ricken hat einen Ausblick auf die wichtigsten Personalien geliefert.

„Wir müssen gewinnen - egal mit welchen Mitteln“, ließ Sebastian Kehl keine Zweifel daran aufkommen, mit welcher Attitüde Borussia Dortmund in das letzte Spiel des Jahres gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 17:30 Uhr) gehen wird. Im Anschluss beginnt für den Sportdirektor die heiße Transferphase.
Brandt & Gittens als Aushängeschilder
Der Blick von Lars Ricken ist naturgemäß eher auf die längerfristige Zukunft ausgerichtet. In der soll Julian Brandt (28) eine zentrale Rolle spielen. „Wir haben klare Signale gesetzt“, schickt der Geschäftsführer gegenüber der ‚Sport Bild‘ voraus und führt aus: „Julian ist jetzt Vize-Kapitän und hat mit der 10 eine prestigeträchtige Rückennummer bekommen. Er ist ein sehr, sehr wichtiger Spieler und sowohl auf dem Platz als auch neben dem Platz ein Aushängeschild für uns.“
Und auch Jamie Gittens (20) soll die Zukunft in Dortmund gehören, bei einem von der ‚Sport Bild‘ in den Raum geworfenes Angebot in Höhe von 50 Millionen Euro würde Ricken zwar „nicht sofort auflegen, weil das meinem Charakter nicht entsprechen würde. Aber ich würde dankend ablehnen“.
Der Engländer soll gehalten werden. Ricken: „Wir sind in einer herausfordernden Situation, möchten uns sportlich weiterentwickeln. Prinzipiell wollen wir Spieler mit solch hoher Qualität länger halten. Das gilt auch für Jamie, der einen langfristigen Vertrag hat.“
„Tolle Geschichte“ mit Nmecha
Felix Nmecha (24) hat endlich in Dortmund gezündet. Ricken bezeichnet die Entwicklung des Sechsers als „eine tolle Geschichte, die weitergehen soll“ und dankt vor allem Trainer Nuri Sahin: „Wir waren uns alle einig: Er kann unser neuer Sechser werden. Nuri hat ihn auf dem Feld nun etwas zurückgezogen und binnen kürzester Zeit zum Sechser entwickelt.“
Donyell Malen (25) hingegen galt bereits im vergangenen Sommer als Wechselkandidat. Spätestens im kommenden Sommer werden sich die Wege aller Voraussicht nach trennen. Ein vorgezogener Winterabschied ist zwar nicht geplant, Ricken will einen solchen aber auch nicht ausschließen.
Keine „Ausschließeritis“ bei Malen“
„Donny ist ein wichtiger Faktor für unser Spiel. Weder ist er bislang zu uns gekommen und hat einen Wechselwunsch formuliert noch haben wir die Tür geöffnet. Aber ich betreibe grundsätzlich bei keinem Spieler Ausschließeritis“, so Ricken.
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