10 Millionen: Barça-Chef will Gehaltsobergrenze

Ungeachtet der finanziellen Schieflage ist der FC Barcelona auf dem diesjährigen Transfermarkt emsig unterwegs, auch bei Erling Haaland lassen die Blaugrana nicht locker. Ein Vorstoß von Joan Laporta passt da nicht so recht ins Bild. Der Barça-Präsident plant eine Gehaltsobergrenze.

Erling Haaland spielt seit Januar 2020 für den BVB
Erling Haaland spielt seit Januar 2020 für den BVB ©Maxppp

Ex-Präsident Josep Maria Bartomeu hat dem FC Barcelona ein schweres Erbe hinterlassen. Nicht nur Eigengewächs Lionel Messi konnte sich bei den Vertragsverlängerung mit dem früheren Chef das Gehalt nahezu frei aussuchen. Auch Spieler wie Samuel Umtiti sicherten sich astronomische Gehälter. Geht es nach dem neuen Chef, soll es dies fortan nicht mehr geben.

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Wie die ‚Sport‘ berichtet, will Joan Laporta eine Gehaltsobergrenze einführen. Demnach sollen alle Spieler, die nach dem 30. Juni dieses Jahres im Camp Nou unterschreiben, höchstens noch zehn Millionen Euro pro Jahr verdienen.

Der Grund ist klar: Den Traditionsklub drücken Verbindlichkeiten von weit über einer Milliarde Euro. Mit der Obergrenze will Laporta die Finanzen des La Liga-Riesen konsolidieren.

Zweifel an Haaland

Völlig offen ist aber, wie die lobenswerten Sparpläne zu den Transferträumen rund um Erling Haaland passen. Barça plant nach wie vor den Sommertransfer des norwegischen Stürmerstars. Mit zehn Millionen Euro wird sich der 21-Jährige aber nicht abspeisen lassen. Sogar Borussia Dortmund soll ihm 16 Millionen Euro bieten.

Berichten zufolge haben die Katalanen dem Stürmer bei einem Wechsel gar 30 Millionen Euro brutto in Aussicht gestellt. Zwar räumt die ‚Sport‘ ein, dass mit variablen Bonuszahlungen die Grenze etwas nach oben korrigiert werden kann, generell soll es aber keine Ausnahmen geben. Eine Verdreifachung der anvisierten roten Linie für Haaland wäre eine Farce und gegenüber anderen Neuzugängen nicht zu kommunizieren.

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