Sancho-Poker: BVB kommt United entgegen

Mit Manchester United soll sich Jadon Sancho bereits einig sein. Von einer Einigung zwischen Borussia Dortmund und den Red Devils kann aber noch längst keine Rede sein. Ein Zwischenhändler soll es nun richten.

Jadon Sancho spielt seit 2017 für den BVB
Jadon Sancho spielt seit 2017 für den BVB ©Maxppp

Die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit hat Jadon Sancho gut gelaunt in Dortmund aufgenommen. Für den Engländer steht aber fest, dass er bis Anfang Oktober nach England wechseln wird. Manchester United soll ihm ein dreifaches Gehalt bieten. Zunächst müssen sich die Klubs aber auf den Transfer einigen.

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BVB setzt auf Lichtsteiner

Behilflich ist dem BVB dabei ein alter Bekannter. Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, setzt die Borussia erneut auf Spielervermittler Marco Lichtsteiner. Der Bruder von Ex-Augsburg-Profi Stephan fungiert dabei als Bindeglied zwischen den Klubs und den Spielerberatern, hält sich selbst aber im Hintergrund.

In Dortmund kommt Lichtsteiner nur bei den wirklich großen Transfers zum Einsatz. So war der Schweizer bei den Verkäufen von Ousman Dembélé (FC Barcelona) und Pierre-Emerick Aubameyang (FC Arsenal) behilflich. Der Zwischenhändler gilt als exzellent vernetzt und arbeitete schon früher mit Sancho-Berater Emeka Obasi zusammen.

BVB schlägt Ratenmodell vor

An der Verhandlungsposition der Borussia ändert dies aber nichts. Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc sind nicht bereit, von der 120-Millionen-Forderung abzurücken, kommen United aber anderweitig entgegen. So schwebt den Dortmund-Bossen ein Ratenmodell vor. Die Red Devils könnten demnach die Summe in drei Tranchen abstottern.

Nach ‚Sport Bild‘-Informationen hatte sich United bereits im vergangenen Jahr um Sancho bemüht und 80 Millionen Euro geboten. Der BVB lehnte aber ab. In England hat man nach wie vor Zweifel, dass der kriselnde Rekordmeister bereit ist, mehr zu bieten. ‚Goal‘ spekuliert sogar, Manchester könnte sich aus den Verhandlungen zurückziehen. Die Beteiligung von Lichtsteiner deutet aber darauf hin, wie ernst es die Borussia mit dem Blockbuster-Transfer meint.

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