Teilnehmer, Modus, Beginn: Alles Wichtige zur Super League

Die europäische Elite hat konkrete Pläne, künftig ihren eigenen Wettbewerb auszutragen. Die Super League soll kommen. FT erklärt, wie die Pläne genau aussehen.

Florentino Pérez soll Präsident der Superliga werden
Florentino Pérez soll Präsident der Superliga werden ©Maxppp

Wer?

15 Teilnehmer sollen in der Super League gesetzt sein. Dazu zählen die Gründungsmitglieder FC Liverpool, Manchester United, Manchester City, Tottenham Hotspur, der FC Arsenal, der FC Chelsea, Real Madrid, Atlético Madrid, der FC Barcelona, Juventus Turin, Inter und der AC Mailand. Bleiben noch drei Plätze, die vermutlich für den FC Bayern, Borussia Dortmund und Paris St. Germain reserviert sind. Fünf weitere Vereine sollen sich jeweils für ein Jahr qualifizieren können. Allerdings: Bayern und PSG solidarisieren sich laut ‚The Athletic‘ (bislang) mit der UEFA und lehnen die Super League ab.

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Wann?

Geplant ist der Start der Super League ab dem kommenden Jahr. Von August bis Mai soll dann der Sieger ermittelt werden. Gespielt wird unter der Woche. Am Wochenende sollen die Super League-Vertreter weiterhin an ihren nationalen Wettbewerben teilnehmen.

Wie?

Die 20 Teilnehmer sollen in zwei Gruppen mit jeweils zehn Teams antreten. Wie in den nationalen Ligen tritt jeder gegen jeden in einem Hin- und Rückspiel an. Die ersten drei ziehen dann ins Viertelfinale ein. Die Vereine auf Platz vier und fünf ermitteln in Playoff-Spielen zwei weitere Teilnehmer für das Viertelfinale. Ab dann geht es wie in der Champions League weiter.

Warum?

Natürlich geht es beim Plan, eine Super League zu gründen, ums Geld. Die teilnehmenden Vereine planen mit Einnahmen in Höhe von 3,5 Milliarden Euro pro Jahr, die sie eigenverantwortlich verteilen könnten.

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