Kagawa: Von den Fans geliebt, vom Verein geschasst

Shinji Kagawa hat sich im vergangenen Sommer den großen Traum von Spanien erfüllt. Ein Jahr später strebt Real Saragossa nun aber schon wieder eine Trennung an.

Shinji Kagawa im Saragossa-Trikot
Shinji Kagawa im Saragossa-Trikot ©Maxppp

Nach europäischen Stationen bei Borussia Dortmund, Manchester United und Besiktas wollte Shinji Kagawa unbedingt nach Spanien. Um sich diesen Traum zu erfüllen, ging der 97-fache japanische Nationalspieler sogar in die zweite Liga. Mit Real Saragossa scheiterte der technisch versierte Mittelfeldspieler in den Playoffs um den Aufstieg zuletzt im Halbfinale am FC Elche.

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Trotz des verpassten Aufstiegs in die Primera División will Kagawa nach Informationen der ‚Marca‘ gerne in Saragossa bleiben und einen weiteren Anlauf nehmen. Sein Vertrag läuft noch ein weiteres Jahr. Und auch die Fans machen sich für einen Verbleib des 31-Jährigen stark.

Saragossa unter Druck

Ganz anders beurteilt man die Situation aber in der Chefetage. Die Saragossa-Bosse streben eine Trennung an. Grund sei zum einen das hohe Gehalt von Kagawa. Zum anderen blockiert der Ex-Dortmunder einen der Kaderplätze für Nicht-EU-Ausländer. Um den uruguayischen Neuzugang Gabriel Fernández zu melden, soll entweder Kagawa oder der Brasilianer Raí Nascimento verkauft werden. Bis Freitag muss eine Entscheidung fallen.

In den ersten drei Testspielen der Vorbereitung kam Kagawa nicht zum Einsatz. Eine Zukunft in Saragossa scheint dennoch nicht ganz ausgeschlossen. Mit vier Toren und einem Assist in seiner Premieren-Saison blieb der offensive Mittelfeldspieler zwar hinter den Erwartungen zurück, seine Qualitäten stellte er phasenweise dennoch unter Beweis. Ende der Woche weiß Kagawa vermutlich, wie es für ihn weitergeht.

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