Zurück mit breiter Brust: Gewinner der Länderspiele

Für manch einen im Verein wenig berücksichtigten Spieler kam die Länderspielpause gerade recht. Beim Nationalteam sammelten einige Akteure Selbstvertrauen. FT mit einer Auswahl.

Antonio Rüdiger, Christian Eriksen und Hannes Wolf (v.l.n.r.) tankten Selbstvertrauen
Antonio Rüdiger, Christian Eriksen und Hannes Wolf (v.l.n.r.) tankten Selbstvertrauen ©Maxppp

Bundesliga

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Hannes Wolf (Borussia M’gladbach): Die Leihgabe von RB Leipzig bestritt erst drei Spiele für die Borussia von Anfang an. Bei der österreichischen U21 ist der Offensivmann dagegen der Star. In den Partien gegen die Türkei (2:3) und Andorra (4:0) erzielte Wolf gleich drei Tore. Nun will der 21-Jährige auch in Gladbach durchstarten. Die Ausfälle von Alassane Plea und Jonas Hofmann machen dieses Unterfangen leichter.

Thorgan Hazard (Borussia Dortmund): Der 27-jährige Flügelspieler konnte in der laufenden Saison noch nicht so richtig Rhythmus aufnehmen, setzte ihn zwischenzeitlich doch ein Muskelfaserriss außer Gefecht. So kam es, dass Hazard im Kracher gegen den FC Bayern (2:3) nur auf der Bank saß. Bei Belgiens A-Team bekam er nun die nötige Praxis. Bei den Siegen gegen die Schweiz (2:1), England (2:0) und Dänemark (4:2) spielte der Rechtsfuß jeweils von Anfang an.

Mattéo Guendouzi (Hertha BSC): Schon das Bundesliga-Startelfdebüt gegen den FC Augsburg (3:0) war sehr vielversprechend, für Frankreichs U21 bestätigte der Mittelfeldmann nun seine gute Form. Gegen Liechtenstein (5:0) und die Schweiz (3:1) legte Guendouzi insgesamt drei Tore vor. Sein Team führte der 21-Jährige damit zur EM. Die Wirren aus Arsenal-Abschied und anschließender Corona-Erkrankung scheinen vergessen.

International

Luka Jovic (Real Madrid): Freud und Leid liegen nah beieinander. Drei Tore und zwei Vorlagen sammelte Reals Ersatzmann gegen Schottland (5:6 n.E.), Ungarn (1:1) und Russland (5:0). Allerdings verpasste Serbien die EM-Qualifikation und nach seiner Rückkehr nach Madrid wurde der Ex-Frankfurter auch noch positiv auf Corona getestet.

Christian Eriksen (Inter Mailand): Antonio Conte wird nicht warm mit dem Spielmacher, der schon über einen Abschied nachdenkt. Für Dänemark zeigte Eriksen dann mal wieder, was ihn auszeichnet. Dreimal durfte der 28-Jährige von Beginn an ran, gegen Schweden (2:0) sogar als Kapitän. Das Spiel gegen Island (2:1) entschied Eriksen (2:1) dann per Elfmeter-Doppelpack im Alleingang.

Antonio Rüdiger (FC Chelsea): Auch wenn der Innenverteidiger kaum Einsätze in London erhält: Über seine Sperre gegen Spanien (0:6) wird Rüdiger im Nachhinein heilfroh sein. Zuvor spielte der 27-Jährige gegen Tschechien (1:0) und die Ukraine (3:1) jeweils fehlerfrei für Deutschland. Klub-Trainer Frank Lampard hat das registriert und brachte den Innenverteidiger heute gegen Newcastle United (2:0) von Beginn an.

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