Schalkes Transfer-Priorität | Kein Geld für Matondo

Mit Sead Kolasinac hat Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider bereits einen hochkarätigen Winter-Neuzugang geholt. Weitere sollen folgen – doch das Geld ist bekanntlich knapp.

Jochen Schneider ist Sportvorstand beim FC Schalke
Jochen Schneider ist Sportvorstand beim FC Schalke ©Maxppp

30 sieglose Spiele in Folge bewiesen, dass der Kader von Schalke 04 eine einzige Baustelle ist. Auf drei Positionen ist man aber besonders schlecht besetzt: Rechts hinten, rechts vorne und ganz vorne.

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Auf der Mittelstürmer-Position tat sich zwar mit Dreifach-Torschütze Matthew Hoppe beim erlösenden Sieg gegen Hoffenheim (4:0) ein neuer Hoffnungsträger auf – im Abstiegskampf aber alleine auf den 19-Jährigen setzen, will man in Gelsenkirchen nicht.

Stürmer vor Rechtsverteidiger

Stattdessen plant man laut der ‚WAZ‘ weiterhin die Ausleihe einer Nummer neun. Der neue Knipser habe dabei auch Priorität vor der Verpflichtung eines Rechtsverteidigers, ein potenzieller Flügel-Transfer wird im Bericht gar nicht erwähnt.

Zwei oder mehr weitere Transfers kann sich das klamme Schalke ohnehin nur leisten, wenn zuvor Leistungsträger verkauft werden.

Omar Mascarell 2021

Abschiedskandidaten: Innenverteidiger Ozan Kabak (20), der bei zahlreichen Topklubs auf dem Zettel steht. Kapitän Omar Mascarell (27), für den der FC Valencia ein Angebot vorbereiten soll. Und Stürmer Ahmed Kutucu (20), an dem nach FT-Infos unter anderem Fenerbahce und Besiktas dran sind.

Keine Gebühr für Matondo

Einen Abgang gab es derweil schon. Neun-Millionen-Flop Rabbi Matondo (20) wurde an Stoke City verliehen. Eine Leihgebühr floss laut der ‚WAZ‘ nicht, die Gehaltseinsparungen liegen bei weniger als einer Million Euro. Die Kaufoption für den englischen Zweitligisten liegt bei sechs Millionen.

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