Flop-Flut & zwei Volltreffer: Die zehn teuersten S04-Transfers

Schalke 04 gab schon einige Male einen zweistelligen Millionenbetrag für einzelne Spieler aus. FT blickt zurück auf die zehn teuersten S04-Transfers.

Flop-Flut & zwei Volltreffer: Die zehn teuersten S04-Transfers
Flop-Flut & zwei Volltreffer: Die zehn teuersten S04-Transfers ©Maxppp

Platz 10: Jefferson Farfán (2008, 10 Mio., PSV Eindhoven)

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Sieben Jahre lang beackerte Farfán die rechte Seite bei S04, sammelte 122 Torbeteiligungen, gewann 2011 den DFB-Pokal und spielte sich in die Herzen der Fans. 2015 zog der Peruaner nach einigen Verletzungen weiter in die Emirate. Mit nunmehr 35 Jahren steht er bei Lokomotiv Moskau unter Vertrag.

Kategorie: Volltreffer

Platz 9: Suat Serdar (2018, 10,5 Mio., Mainz 05)

Im ersten Jahr hatte der Mittelfeldmann noch Anlaufschwierigkeiten in einer gemeinhin schwächelnden Schalker Mannschaft. In der derzeit unterbrochenen Spielzeit schwang sich Serdar dann aber zum Leistungsträger und Nationalspieler auf. Aktuell einer der wertvollsten Spieler im köngisblauen Kader.

Kategorie: Verstärkung mit Verspätung

Platz 8: Johannes Geis (2015, 10,5 Mio., Mainz 05)

War 2015 heiß umworben, Schalke stach im Rennen um den Sechser zahlreiche Konkurrenten aus. In Gelsenkirchen angekommen, konnte Geis die Vorschusslorbeeren aber nicht bestätigen. Unter Domenico Tedesco wurde der Blondschopf sogar komplett aussortiert. Mittlerweile in der zweiten Liga für Nürnberg am Ball.

Kategorie: Flop

Platz 7: José Manuel Jurado (2010, 11 Mio., Atlético Madrid)

Technisch war der Spanier sicher einer der besten Spieler, die die Bundesliga je gesehen hat. Allerdings fehlte es Jurado an Tempo, Widerstands- und Durchsetzungsfähigkeit, sodass ihm eine größere Karriere verwehrt blieb. Für Schalke spielte er zwei Saisons lang und trug zum Erreichen des Champions League-Halbfinals sowie zum Pokalsieg 2011 bei.

Kategorie: Hochbegabter Mitläufer

Platz 6: Yevgen Konoplyanka (2016, 12,5 Mio., FC Sevilla)

Mit einem Spitzengehalt ausgestattet heuerte der Ukrainer auf Schalke an, die Erwartungen erfüllte Konopylanka aber nie auf Dauer. Auf Geistesblitze folgten Spiele, in denen der Flügelstürmer einem Totalausfall glich. Entsprechend nie dauerhaft Stammspieler. Mittlerweile ist der 30-Jährige wieder in der Heimat für Shakhtar Donetsk am Ball.

Kategorie: Flop

Platz 5: Klaas-Jan Huntelaar (2010, 14 Mio., AC Mailand)

Die Verpflichtung des Hunters war definitiv eine der besten Ideen von Felix Magath während seiner Zeit bei Königsblau. Der niederländische Knipser erzielte 126 Tore für S04, gewann 2011 den Pokal und wurde 2012 mit 29 Treffern Torschützenkönig der Bundesliga. Heute lässt er seine Karriere bei Ajax Amsterdam ausklingen.

Kategorie: Volltreffer

Platz 4: Ozan Kabak (2019, 15 Mio., VfB Stuttgart)

Als frischgebackener Absteiger kam Kabak im Sommer ins Ruhrgebiet und musste sich erstmal hinten anstellen. Doch begünstigt durch Ausfälle der Konkurrenz schnappte sich der 20-jährige Türke seinen Platz, zeigte regelmäßig seine tollen Anlagen und war torgefährlich. Eine Wirbelverletzung setzt den Innenverteidiger aber nun erstmal außer Gefecht.

Kategorie: Verstärkung

Platz 3: Sebastian Rudy (2018, 16 Mio., FC Bayern)

Viele Experten hatte es bereits kommen sehen. Und tatsächlich fand sich der technisch versierte Rudy im Hau-Ruck-Fußball von Domenico Tedesco nicht zurecht. Nach nur einem Jahr ließ er sich im vergangenen Sommer nach Hoffenheim verleihen. Eine Rückkehr erscheint undenkbar.

Kategorie: Flop

Platz 2: Nabil Bentaleb (2016, 19 Mio., Tottenham Hotspur)

Ähnlich wie einige Flops in dieser Reihe ist auch der Algerier eigentlich ein begnadeter Fußballer. Die fehlende Disziplin stand Bentaleb aber viel zu oft im Weg, sodass er schließlich auf Schalke aussortiert wurde. Der Mittelfeldmann ist derzeit an Newcastle United verliehen und steht noch bis 2021 bei S04 unter Vertrag.

Kategorie: Hochbegabter Flop

Platz 1: Breel Embolo (2016, 26 Mio., FC Basel)

Die Verpflichtung des Offensivmanns schien ein Coup, halb Europa war hinter Embolo her. Auf Schalke setzte ihn dann früh ein Knöchelbruch außer Gefecht, anschließend fand der Schweizer nie zu seiner Form. Mit 16 Millionen Euro Verlust verkaufte S04 Embolo schließlich an Borussia Mönchengladbach weiter.

Kategorie: Verletzungsgeplagter Flop

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