Je drei Flops & Volltreffer: Die zehn teuersten Real-Transfers

Bei Real Madrid ist es Teil der Vereinsphilosophie, die besten Spieler der Welt zu verpflichten. Entsprechend fließen hohe Ablösen – FT blickt auf die zehn teuersten Transfers zurück.

Real Madrid hat schon einige Stars kommen und gehen gesehen
Real Madrid hat schon einige Stars kommen und gehen gesehen ©Maxppp

Platz 10: Ferland Mendy (2019, 48 Mio., Olympique Lyon)

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Langsam aber sicher soll der 24-jährige Franzose einen Generationswechsel auf der Linksverteidiger-Position vollziehen. Platzhirsch Marcelo (31) gibt sich aber nicht kampflos geschlagen. Bislang pendelt Mendy zwischen Bank und Startelf.

Kategorie: Mitläufer

Platz 9: Éder Militão (2019, 50 Mio., FC Porto)

Binnen eines Jahres verkaufte Porto den Brasilianer mit 43 Millionen Euro Gewinn an Real weiter – dort ist Militão aber noch weit entfernt von einem Stammplatz (nur 13 Einsätze). Immerhin: Mit erst 22 Jahren hat der Innenverteidiger noch Luft nach oben.

Kategorie: Flop

Platz 8: Luis Figo (2000, 60 Mio., FC Barcelona)

Der Transfer traf den Erzrivalen aus Katalonien ins Mark – für Real war Figo aber ein Glücksgriff. 2001 wurde der portugiesische Flügelspieler Weltfußballer und half 2002 mit, die Champions League zu gewinnen. Eine absolute Legende im weißen Dress.

Kategorie: Volltreffer

Platz 7: Luka Jovic (2019, 60 Mio., Eintracht Frankfurt)

Nach rund neun Monaten in Madrid muss man festhalten: Real ist für Jovic noch eine Nummer zu groß. Nur zwei Tore erzielte der 22-jährige Serbe in 24 Spielen, zuletzt stand er mehrfach nicht mal im Spieltagskader. Mittlerweile gilt Jovic schon wieder als Verkaufskandidat.

Kategorie: Flop

Platz 6: Kaká (2009, 65 Mio., AC Mailand)

Der Weltfußballer von 2007 sollte für neuen Glanz im Bernabéu sorgen – nicht zuletzt aufgrund einiger Verletzungen gelang Kaká das nicht. Während einer Zwangspause im Jahr 2010 wurde der Zehner von Mesut Özil verdrängt. Immerhin: In 120 Partien sammelte Kaká 68 Scorerpunkte.

Kategorie: Mitläufer

Platz 5: James Rodríguez (2014, 75 Mio., AS Monaco)

Mittlerweile ist der Kolumbianer nur noch Ergänzungsspieler, unter dem Strich stehen aber 79 Torbeteiligungen in 124 Spielen sowie zwei Champions League-Titel für James zu Buche. Unter Carlo Ancelotti hatte er noch überzeugt, seit Zinedine Zidanes erster Amtsübernahme ist der 28-Jährige aber außen vor.

Kategorie: Mitläufer nach starkem Start

Platz 4: Zinédine Zdiane (2001, 77 Mio., Juventus Turin)

Der heutige Trainer kam als zweifacher Weltfußballer und gewann den Titel im Real-Trikot 2003 ein weiteres Mal. Zidane diktierte das Real-Spiel, erzielte 2002 den Siegtreffer im Champions League-Finale gegen Bayer Leverkusen (2:1) und wurde 2003 Meister.

Kategorie: Volltreffer

Platz 3: Cristiano Ronaldo (2009, 94 Mio., Manchester United)

Vier Ballon d’Ors, vier CL-Titel, zwei Meisterschaften sowie unfassbare 450 Tore in 438 Spielen: Cristiano Ronaldo ist zweifelsfrei einer der besten Spieler der Vereinsgeschichte. Sein Abschied 2018 in Richtung Juventus Turin schmerzt die Madridistas noch heute.

Kategorie: Volltreffer

Platz 2: Eden Hazard (2019, 100 Mio., FC Chelsea)

„Endlich wieder ein Galaktischer“, dachte manch einer, als Real im Sommer die Verpflichtung von Eden Hazard verkündete. Doch der 29-jährige Magier kam mit Übergewicht und absolvierte verletzungsbedingt bislang nur 15 Spiele (ein Tor, fünf Vorlagen). Da muss noch deutlich mehr kommen.

Kategorie: Flop

Platz 1: Gareth Bale (2013, 101 Mio., Tottenham Hotspur)

Der Teuerste ist gleichermaßen der Streitbarste: Bale erzielte schon 105 Tore für Real, auch er gewann viermal die Champions League und erzielte wichtige Tore in den Finals 2014 und 2018. Doch der 30-jährige Waliser ist andererseits häufig verletzt und mittlerweile ein Unruheherd im Team. Seine Golf-Aktivitäten lassen grüßen.

Sonderkategorie: Zwischen Genie und Wahnsinn

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