Drei Flops, ein Volltreffer: Die zehn teuersten BVB-Transfers

17 Mal hat Borussia Dortmund bereits mehr als 20 Millionen Euro Ablöse in einen Spieler investiert. FT wirft einen Blick auf die zehn teuersten BVB-Transfers.

Drei Flops, ein Volltreffer: Die zehn teuersten BVB-Transfers
Drei Flops, ein Volltreffer: Die zehn teuersten BVB-Transfers ©Maxppp

Platz 10: Andrii Yarmolenko (2017, 25 Mio., Dynamo Kiew)

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Als Dembélé-Nachfolger sollte der Ukrainer auf dem rechten Flügel wirbeln, konnte aber nicht überzeugen. Nach einem Jahr zog Yarmolenko für immerhin 20 Millionen Euro zu West Ham United weiter. Mit Verspätung trat er nach: „Die Art der Trennung hat mir nicht gefallen. Wenn man es mit England vergleicht, gibt es dort eine viel bessere Haltung gegenüber den Spielern.“

Kategorie: Flop

Platz 9: Emre Can (2020, 25 Mio., Juventus Turin)

Auf Anhieb schwang sich der deutsche Nationalspieler zum Chef im BVB-Mittelfeld auf, verleiht dem Spiel der Schwarz-Gelben die nötige Prise Härte. Die Winterinvestition scheint sich auszuzahlen – auch wenn es abzuwarten gilt, ob Can seine gute Form nach der Coronapause bestätigen kann.

Kategorie: Volltreffer mit erst acht Einsätzen

Platz 8: Julian Brandt (2019, 25 Mio., Bayer Leverkusen)

Nach Startschwierigkeiten etablierte sich Brandt in den Wintermonaten als kreativer Kopf im Mittelfeldzentrum. Nach einer kleineren Verletzung steht er aber nun zwischen den Stühlen, Can hat ihm den Rang abgelaufen. Der Nationalspieler hat ein riesiges Potenzial. Bringt er Konstanz in seine Leistungen, wird der BVB noch viel Freude am 23-Jährigen haben.

Kategorie: Verstärkung mit Luft nach oben

Platz 7: Márcio Amoroso (2001, 25,5 Mio., AC Parma)

Jahrelang war der exzentrische Torjäger der teuerste Spieler der Bundesliga-Geschichte. Nach seiner Ankunft schoss er den BVB gleich zum Meistertitel 2002, wurde dabei mit 18 Treffern Torschützenkönig. Später geriet die Beziehung zwischen Klub und Spieler aber zur Schmierenkomödie, die in der Vertragsauflösung 2004 endete. Weiterverkaufen konnte Dortmund seinen Star somit nicht.

Kategorie: Kurzzeit-Verstärkung mit fadem Beigeschmack

Platz 6: Nico Schulz (2019, 25,5 Mio., TSG Hoffenheim)

In Hoffenheim hatte sich Schulz für die Nationalmannschaft empfohlen, in Dortmund ist sein Stammplatz mittlerweile die Ersatzbank. In der Rückrunde kam der pfeilschnelle Linksverteidiger erst einmal zum Einsatz – beim Pokal-Aus in Bremen (2:3). Denkbar, dass der 27-Jährige schon im Sommer sein Glück bei einem anderen Verein sucht.

Kategorie: Flop

Platz 5: Thorgan Hazard (2019, 25,5 Mio., Borussia M’gladbach)

Der nächste 2019er Neuzugang: Hazard spielt eine ordentliche Saison, sammelte bereits 34 Einsätze und 16 Scorerpunkte können sich ebenfalls sehen lassen. Auf ein neues Level hat der Belgier das BVB-Spiel allerdings wie erwartet nicht gehoben, dafür sind seine Offensivkollegen Marco Reus, Jadon Sancho und Erling Haaland zu dominant.

Kategorie: Mitläufer

Platz 4: Henrikh Mkhitaryan (2013, 27,5 Mio., Shakhtar Donezk)

Der Armenier kam als Rekordtransfer und Götze-Nachfolger, brauchte dann aber eine ganze Weile, bis er sich akklimatisiert hatte. Erst in der seiner letzten Saison in Schwarz-Gelb drehte Mkhitaryan auf. Unter Thomas Tuchel gelangen dem offensiven Mittefeldspieler 2015/16 bärenstarke 55 Scorerpunkte. Anschließend zickte sich Miki zu Manchester United.

Kategorie: Verstärkung mit Ladehemmung

Platz 3: Abdou Diallo (2018, 28 Mio., Mainz 05)

Der Abwehrmann hatte ein Jahr lang Zeit, sich beim BVB unverzichtbar zu machen. Das schaffte Diallo jedoch nicht, sodass Schwarz-Gelb ihn 2019 nach 38 Einsätzen für 32 Millionen Euro zu Paris St. Germain ziehen ließ. Ein große Lücke hinterließ der Franzose nicht.

Kategorie: Mitläufer

Platz 2: André Schürrle (2016, 30 Mio., VfL Wolfsburg)

Thomas Tuchel wollte seinen Schützling aus Mainzer Tagen unbedingt beim BVB haben – eine Erfolgsstory wurde daraus aber beileibe nicht. 51 Mal lief Schürrle bislang für die Borussia auf, dabei gelangen ihm acht Tore und zehn Vorlagen. Die hohen Erwartungen erfüllte der Weltmeister nicht. Derzeit ist der 29-Jährige an Spartak Moskau verliehen.

Kategorie: Flop

Platz 1: Mats Hummels (2019, 30,5 Mio., FC Bayern)

Der verlorene Sohn fand im Sommer den Weg zurück zum BVB und übernahm gleich eine Führungsrolle. Hummels tut der jungen Hintermannschaft gut, verfügt nach wie vor über ein hervorragendes Aufbauspiel und ist der Top-Zweikämpfer beim BVB. Allerdings kassiert die Elf von Lucien Favre nach wie vor viel zu viele Gegentore, auch Hummels leistete sich schon Aussetzer.

Kategorie: Verstärkung

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