Dembélés Ja-Wort | Bleibt Rangnick länger?

FT wirft den täglichen Blick in die internationale Sportberichterstattung, die heutigen Themen: Ousmane Dembélés Abschied vom FC Barcelona scheint nicht in Stein gemeißelt, Ralf Rangnick darf womöglich länger auf der Trainerbank von Manchester United sitzen und in Italien versuchen sich Inter Mailand und Juventus Turin gegenseitig auf dem Transfermarkt zu übertreffen.

Die Presseschau vom 27. Januar
Die Presseschau vom 27. Januar ©Maxppp

Dembélés Sinneswandel

Die offene Vertragssituation von Ousmane Dembélé beim FC Barcelona bleibt heißes Thema in der katalanischen Presse. „Man sucht eine Lösung“, titelt die ‚Sport‘. Der Hintergrund: Am Mittwoch soll es zu einem Treffen zwischen Dembélés Beratern Moussa Sissoko und Marco Lichtsteiner sowie Cheftrainer Xavi gekommen sein. Der Tenor: Dembélé habe den festen Wunsch, über den Sommer hinaus Teil des FC Barcelona zu bleiben und bekennt sich zu 100 Prozent zu Barça. Die ‚Sport‘ schreibt von einem „unerwarteten Wendepunkt“. Vor wenigen Tagen standen die Zeichen noch auf eine vorzeitige Trennung im Winter. Das nächste Kapitel in der Abschied-oder-Nichtabschied-Saga folgt schon heute. Nach FT-Informationen wollen sich beide Parteien am heutigen Donnerstag erneut zusammensetzen.

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Kapitän Rangnick

Ralf Rangnicks Amtszeit bei Manchester United kann nach zehn Partien als ordentlich bezeichnet werden. Sechs Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage stehen für den Interimscoach zu Buche. Wie die ‚Sun‘ berichtet, haben die United-Bosse aufgrund des bisherigen Eindrucks die Suche nach einer Dauerlösung auf der Trainerbank vorerst auf Eis gelegt. „Auch wenn die Leistungen nicht überragend waren, haben die Verantwortlichen im Old Trafford bemerkt, wie er das Schiff in einem schwierigen Umfeld stabilisiert hat“, erkennt die Boulevardzeitung an.

Juve & Inter im Wettrüsten

In den vergangenen 16 Jahren hieß nur einmal der italienische Meister weder Inter Mailand noch Juventus Turin. Und die beiden Ligaschwergewichte schicken sich an, „einen neuen Zyklus zu eröffnen“, wie die ‚Gazzetta dello Sport‘ schreibt. Mit Robin Gosens steht der erste Baustein der neuen Nerazzurri bereits auf der Matte, im Sommer soll das Sassuolo-Duo Gianluca Scamacca und Davide Frattesi folgen. Juve bastelt dagegen am Transfer des „neuen CR7“, wie es auf der Titelseite der ‚Tuttosport‘ heißt. Auch der Corriere dello Sport springt auf den Hype Train auf: „Vlahovic bringt die Champions League“. Alles angerichtet also für ein Derby d’Italia im großen Stil.

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