Kempf: Schwierige Gespräche mit dem VfB – ein Bundesligist lauert

Marc Oliver Kempf hat sich beim VfB Stuttgart nach Anlaufschwierigkeiten zu einem unverzichtbaren Leistungsträger entwickelt. Ob der robuste Abwehrspieler über den Sommer hinaus in Cannstatt bleibt, ist aber ungewiss.

Marc Oliver Kempf gehört beim VfB zum Stammpersonal
Marc Oliver Kempf gehört beim VfB zum Stammpersonal ©Maxppp

Der VfB Stuttgart würde Marc Oliver Kempf gerne langfristig binden – aber nicht um jeden Preis. Und so gestalten sich die Verhandlungen mit dem 26-Jährigen respektive seinen Beratern kompliziert. Denn Kempf hätte gerne weiterhin eine Ausstiegsklausel in seinem neuen Arbeitspapier. Über die Höhe der festgeschriebenen Ablöse herrscht dem ‚kicker‘ zufolge aber Uneinigkeit. Und auch in Sachen Gehalt seien beide Parteien noch nicht auf einen Nenner gekommen.

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Ein Abschied zum Saisonende ist also nicht ausgeschlossen. Denn ein Jahr später endet Kempfs aktueller Kontrakt in Stuttgart. Der VfB könnte also nur noch in diesem Sommer eine angemessene Ablöse kassieren. Interessierte Vereine haben sich bereits gemeldet. Der ‚kicker‘ nennt Eintracht Frankfurt und Lazio Rom als mögliche Abnehmer.

Spur nach Frankfurt?

Die Adler ziehen aller Voraussicht nach in die Champions League ein, haben also Kapital für den Transfersommer und müssen sich breiter aufstellen. Zudem ist fraglich, ob Evan N’Dicka (21) zu halten sein wird. Der Franzose steht bei Topklubs wie Tottenham Hotspur, dem FC Arsenal und dem FC Sevilla hoch im Kurs.

Kempf würde der Eintracht somit aus mehreren Gründen gut zu Gesicht stehen. Aber auch in Stuttgart ist man sich der Qualität des Ex-Kapitäns bewusst. Die Verhandlungsposition des Linksfuß' ist entsprechend äußerst komfortabel.

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