Schalke: Kuranyi bot Rafinha an – aktuell Stillstand

Schalke 04 braucht dringend Verstärkung auf der Rechtsverteidiger-Position. Ein alter Bekannter würde gerne helfen, doch darf er auch?

Rafinha im Einsatz für Olympiakos Piräus
Rafinha im Einsatz für Olympiakos Piräus ©Maxppp

Sead Kolasinac und Klaas-Jan Huntelaar sind schon zurück. Ein anderer Ex-Schalker würde gerne zum Tabellenletzten der Bundesliga zurückkehren: Rafinha, der Olympiakos Piräus im Winter per Klausel ablösefrei verlassen dürfte.

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„Ich kenne die Gedanken von Schalke und den Verein perfekt, der Klub ist in meinem Herzen. Es gibt Kontakt mit Schalke, zuletzt vor kurzem. Ich habe dort viele Freunde“, sagte der 35-jährige Brasilianer kürzlich der ‚Bild‘.

Kuranyi bot Rafinha an

Neue Infos fördert nun ‚Sky‘ zu Tage. Dem Bezahlsender zufolge war es mit Kevin Kuranyi ein weiterer Ex-Schalker, der Rafinha anbot. Der ehemalige Torjäger ist mittlerweile als Berater tätig.

Auf allzu viel Gegenliebe stieß die Idee auf Schalke laut ‚Sky‘ jedoch nicht, bei der Personalie Rafinha herrsche Stillstand. Weil S04 einen anderen Fisch für rechts hinten an den Angel hat?

Auch Rüegg angeboten

Klar ist: Auch Kevin Rüegg (22, Hellas Verona) wurde angeboten. „Ihm nahestehende Leute haben sich gemeldet“, bestätigte Schalke-Trainer und Rüeggs Schweizer Landsmann Christian Gross am Dienstag.

Gleichzeitig versprach der 66-Jährige Timo Becker (23) volle Rückendeckung als Rechtsverteidiger. Das gestrige 1:2 im Abstiegsgipfel gegen Köln zeigte aber einmal mehr, wie limitiert das Eigengewächs insbesondere im Spiel nach vorne ist (FT-Note 4).

FT-Meinung

Bis zum 1. Februar bleibt den Königsblauen noch Zeit, einen neuen Rechtsverteidiger zu verpflichten. Rafinha brächte Erfahrung aus 332 Bundesliga-Spielen für Bayern und Schalke mit. Ist der Champions League-Sieger von 2013 auch mit 35 Jahren noch fit genug, wäre er die dringend benötigte Sofortverstärkung. Doch auf Schalke hat man offenkundig Zweifel.

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