Augsburg trennt sich von Herrlich – Weinzierl übernimmt

Im Saisonendspurt ist der FC Augsburg den Abstiegsrängen nochmal gefährlich nahe gekommen. Trainer Heiko Herrlich muss deshalb seinen Hut nehmen, seine Nachfolge übernimmt ein alter Bekannter.

Heiko Herrlich als Trainer des FC Augsburg
Heiko Herrlich als Trainer des FC Augsburg ©Maxppp

Der FC Augsburg zieht Konsequenzen aus dem verlorenen Kellerduell gegen den 1. FC Köln (2:3) und stellt Trainer Heiko Herrlich mit sofortiger Wirkung frei. Wie die Fuggerstädter mitteilen, übernimmt Markus Weinzierl das Zepter an der Seitenlinie. Er unterschreibt einen Vertrag bis 2022.

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Für den 46-Jährigen ist es bereits das zweite Engagement beim FCA. Schon zwischen 2012 und 2016 war Weinzierl in 154 Partien für die Augsburger verantwortlich. In der Saison 2014/15 führte der spätere Coach von Schalke 04 und dem VfB Stuttgart die Fuggerstädter sogar in die Europa League.

„In der ausführlichen Analyse sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass wir einen Wechsel auf der Trainer-Position vornehmen müssen. Wir haben daraufhin mit Markus Weinzierl am Wochenende ausführliche und sehr gute Gespräche geführt. Hierbei sind wir zur Überzeugung gelangt, dass Markus der absolut richtige Trainer für die jetzige Situation ist und er enorm große Lust verspürt, wieder beim FC Augsburg zu arbeiten“, sagt Stefan Reuter, Geschäftsführer Sport des FCA.

An die Vergangenheit anknüpfen

Weinzierl fügt an: „Ich freue mich riesig wieder mit Stefan Reuter und der Mannschaft zusammenzuarbeiten und an die erfolgreichen gemeinsamen Jahre anknüpfen zu können. Ich habe dem Verein viel zu verdanken und möchte den FCA wieder in die Erfolgsspur führen. Es ist schön, dass ich die Möglichkeit bekomme, wieder für den FCA als Trainer zu arbeiten und bin überzeugt, dass wir unser Ziel, die Klasse zu halten, gemeinsam erreichen werden.“

Da der FCA seit mittlerweile vier Spielen auf einen Dreier wartet, endet das Abenteuer Augsburg für den 49-jährigen Herrlich bereits nach knapp einem Jahr schon wieder. In der Tabelle ist der Vorsprung auf die Abstiegsplätze mittlerweile auf lediglich vier Punkte zusammengeschrumpft. Weinzierl soll nun für den Turnaround sorgen.

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