Alaba-Berater pokert hoch: Ist alles nur ein großer Bluff?

In Lissabon sollen erstmals seit einiger Zeit wieder Gespräche zwischen dem FC Bayern und David Alabas Berater Pini Zahavi stattfinden. Der Israeli ist für seine Pokerkünste bekannt. Doch wie viel Substanz steckt am Ende wirklich dahinter?

Pini Zahavi zählt zu den erfolgreichsten Beratern
Pini Zahavi zählt zu den erfolgreichsten Beratern ©Maxppp

Der FC Bayern hat David Alaba schon vor einiger Zeit ein finales Angebot vorgelegt. In finanzieller Hinsicht könnte sich der deutsche Branchenprimus kaum weiter strecken, ohne die eigene Gehaltsstruktur völlig ad absurdum zu führen.

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Und dennoch pokert die Alaba-Seite weiterhin. Doch um welche Zugeständnisse geht es Berater-Fuchs Pini Zahavi? Schließlich haben sich die Spuren zu Real Madrid und dem FC Barcelona bislang nicht als besonders heiß erwiesen. Und ein Wechsel in die Premier League käme für Alaba nur sehr bedingt in Frage.

Zahavi pokert hoch

Die ‚tz‘ berichtet von einer Masche, die Zahavi regelmäßig abwickle. Demzufolge wirbt der 74-jährige Israeli seine Klienten kurz vor deren Vertragsende mit der Aussicht an, dass er hervorragende Kontakte zu Real und Barça pflegt. Weniger später stelle sich dann „meist“ heraus, dass der Wunschwechsel nicht zustande kommt. Stattdessen seien aber englische Spitzenklubs interessiert.

So stelle es sich im Fall Alaba dar – und so sei es 2018 auch bei Robert Lewandowski gewesen. Im Endeffekt stand in beiden Fällen der von den Spielern favorisierte Wechsel nie ernsthaft zur Debatte. Immerhin konnte sich Lewandowski aber über eine saftige Gehaltserhöhung freuen, ähnlich wie es nun auch für Alaba möglich wäre. Zahavi seinerseits winkt eine lukrative Prämie.

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