Real-Fans machen Hazard Druck | Erste Risse bei Inter

Bei den Anhängern von Real Madrid wächst der Unmut über Eden Hazards Leistungen. In Italien sorgt ein Unentschieden für Spannungen bei Inter Mailand und in der katalanischen Presse sind die anstehenden Präsidentschaftswahlen beim FC Barcelona das Tagesthema. FT wirft den täglichen Blick in die internationalen Sportzeitungen.

Die Presseschau vom 12. Januar
Die Presseschau vom 12. Januar ©Maxppp

Fans machen Hazard Druck

Seit Eden Hazard im Sommer 2019 für 115 Millionen Euro vom FC Chelsea zu Real Madrid wechselte, sammelte der Belgier mehr Krankenscheine als Scorerpunkte. Laut der ‚Mundo Deportivo‘ haben die Fans der Königlichen daher ihre Geduld mit dem Rekordeinkauf verloren. „Das Glas ist voll. Madrids Fans vergeben dem Belgier seine Ineffizienz nicht länger“, schreibt die katalanische Sportzeitung. Selbst im Vergleich zum inzwischen unbeliebten Gareth Bale fällt der mittlerweile 30-Jährige deutlich ab. Während dem Waliser in seinen ersten eineinhalb Jahren beim Weißen Ballett stolze 32 Treffer sowie 24 Assists in 69 Einsätzen gelangen, steht Hazard bei mickrigen drei Toren sowie sieben Assists in gerade einmal 31 Pflichtspielen. Galaktisch viel Luft nach oben.

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Krisenstimmung bei Inter

Inter Mailands 2:2 am Wochenende gegen Verfolger AS Rom scheint beim Tabellenzweiten der Serie A Missstimmung verursacht zu haben. Die ‚Tuttosport‘ berichtet in ihrer heutigen Ausgabe von „großer Anspannung zwischen Conte und Inter“. Der Sporttageszeitung zufolge sitzt der 51-Jährige mittlerweile auf dem heißen Stuhl, da Stadtrivale AC Mailand an der Tabellenspitze thront und Juventus Turin den Nerazzurri immer näher kommt. Nach wie vor hadert Conte mit nicht erfüllten Wünschen auf dem Transfermarkt (Stichwort N’Golo Kanté). Die große Chance, die Wogen in der Modestadt zu glätten, ergibt sich am kommenden Wochenende. Dann trifft Inter am Sonntag im Derby d’Italia auf die Alte Dame und kann den Abstand wieder vergrößern.

Barças Präsidenten-Finale

Beim FC Barcelona gehen die Vorbereitungen für die Präsidentschaftswahlen in die heiße Phase. Vom „Final Four“ schreibt die ‚Mundo Deportivo‘. Doch unter den Topkandidaten für das höchste Amt bei den Katalanen befindet sich ein klarer Favorit: Joan Laporta. „Laporta fegt durch die Stimmen“, titelt die ‚Sport‘ in ihrer heutigen Ausgabe. Der 59-jährige Ex-Präsident der Blaugrana sammelte im Vorfeld über 10.000 Stimmen für seine Kandidatur. Ihm folgen mit großem Abstand Toni Freixa, Víctor Font sowie Emil Rousaud, die allesamt bei etwa 2.800 bis 2.500 Stimmen liegen und damit die Grundvoraussetzung für die Wahl erfüllen. Dabei waren bunte Versprechungen Teil des Wahlkampfs: Von einem Haaland & Neymar-Doppelschlag auf dem Transfermarkt, über die Umbenennung des Barça-Stadions ins „Camp Nou Leo Messi“ oder der Installation von Xavi als Trainer und Sportdirektor in Personalunion war fast für jeden Fan etwas dabei.

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