Bericht: Zwei Personalien führten zum Bruch zwischen Flick & Brazzo

Dass Hansi Flick und Hasan Salihamidzic beim FC Bayern teils sehr unterschiedliche Vorstellungen hinsichtlich der Neuzugänge hatten, ist weitgehend bekannt. Zwei Personalien brachten im Konflikt des Führungsduos allerdings wohl das Fass zum Überlaufen.

Hasan Salihamidzic und Hansi Flick hatten unterschiedliche Vorstellungen beim FCB
Hasan Salihamidzic und Hansi Flick hatten unterschiedliche Vorstellungen beim FCB ©Maxppp

Die Zeit von Hansi Flick beim FC Bayern war abseits der sportlichen Erfolge auf dem Platz geprägt von den internen Querelen mit Sportvorstand Hasan Salihamidzic. Timo Werner, Mario Götze, Julian Draxler oder auch Ridle Baku – die Liste der Spieler, die Flick gerne beim Rekordmeister gesehen hätte, ist lang.

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Auch Callum Hudson-Odoi (21) vom FC Chelsea sowie Sergiño Dest (21), damals Ajax Amsterdam, jetzt FC Barcelona, gehörten dazu. Doch anders als die zuvor genannten Akteure war das Duo mehr als nur ein Gedankenspiel. Wie ‚Sport Bild‘-Reporter Christian Falk in seinem Buch „Bayern Insider“ berichtet, wurde Flick gegenüber angedeutet, dass Hudson-Odoi sowie Dest als Verpflichtungen für die Saison 2020/21 „bereits fix“ seien.

Einen Tag vor dem Deadline Day hatte Flick noch öffentlich von Hudson-Odoi geschwärmt: „Er ist eines der größten Talente auf dieser Position. Er kann außen spielen, aber auch auf der Zehn. Deshalb ist es legitim, dass wir uns mit ihm beschäftigen.“ Für seine offensiven Aussagen bekam der Cheftrainer damals dem Vernehmen nach intern einen „Rüffel“.

Doch am Ende konnte Salihamidzic sein Wort nicht halten. Statt der beiden Talente landeten die bereits etwas älteren Douglas Costa (31) sowie Bouna Sarr (29) an der Säbener Straße. Die Nichterfüllung sorgte demnach für den endgültigen „Vertrauensbruch“ zwischen Trainer und Sportvorstand. Am Ende der Saison folgte Flicks Abschied zum DFB, Costa und Sarr floppten.

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