Zwei Deutsche fürs City-Tor: Guardiola-Interesse an Werder-Keeper Zetterer

von Remo Schatz - Quelle: Sport Bild
1 min.
Michael Zetterer @Maxppp

Für die kommende Saison ist Michael Zetterer beim SV Werder als Stammkeeper fest eingeplant. Pep Guardiola könnte den grün-weißen Plänen aber einen Strich durch die Rechnung machen. Eine Ausstiegsklausel im Vertragswerk des Torwarts könnte Werder dabei zum Verhängnis werden.

Normalerweise beschäftigen sich der FC Barcelona und Manchester City eher seltener mit Spielern des SV Werder. Die Bremer Torhüter haben es den beiden Weltklubs aber offenbar angetan. Während Leih-Rückkehrer Mio Backhaus (20) bei Barça auf dem Wunschzettel stehen soll, beschäftigt sich der englische Serienmeister mit Werder-Stammkeeper Michael Zetterer.

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Wie die ‚Sport Bild‘ berichtet, hat kein geringer als Pep Guardiola „ein Auge auf den Bremer geworfen“. Wie das Fachmagazin ausführt, haben die City-Scouts den Keeper gesichtet und ihrem Chef als möglichen Sommertransfer vorgeschlagen. Sollte sich das Interesse konkretisieren, wären den Norddeutschen die Hände gebunden. Bis Mitte Juni kann der 28-Jährige von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen.

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Zetterer als Ortega-Backup?

Bei den Skyblues könnte in diesem Sommer eine größere Torwart-Rochade anstehen. Sollte Ederson (30) verkauft werden, winkt Stefan Ortega (31), der sich mit starken Leistungen in den Pokalwettbewerben empfohlen hat, der Stammplatz. Hinter dem früheren Arminia-Keeper könnte Zetterer installiert werden. Der gebürtige Münchner verfügt über ähnlich ausgeprägte fußballerische Qualitäten wie Ortega und würde deshalb in Citys Ballbesitzspiel passen.

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Ein deutsches Torhüter-Duo beim englischen Meister, noch dazu zwei, die in den Plänen von Bundestrainer Julian Nagelsmann aktuell keine Rolle spielen, wäre dennoch eine kuriose Situation. Zumal Zetterer die ersten acht Pflichtspiele der vergangenen Saison noch ein Reservistendasein hinter Jiri Pavlenka (32) fristete. Die starken Leistungen in den folgenden 27 Partien könnten ihm jetzt sogar zum wohl größtmöglichen Karrieresprung verhelfen.

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