Davies-Ablöse: Real bleibt hart – und opfert einen Spieler

von David Hamza - Quelle: as
1 min.
Alphonso Davies visiert den Ball an @Maxppp

Der Poker um Alphonso Davies spitzt sich weiter zu. Bei Real Madrid ist man zuversichtlich, als Sieger hervorzugehen. Ein Königlicher müsste für den Davies-Transfer aber den Kopf hinhalten.

Bei der Frage nach Alphonso Davies‘ Zukunft geht es dieser Tage heiß her. Den ersten Giftpfeil von Davies-Berater Nick Huoseh, der das auferlegte Ultimatum zur Beantwortung des Vertragsangebots als „nicht fair“ beurteilte, konterte Bayerns Sportvorstand Max Eberl: „Ich kann nicht auf den Sankt Nimmerleinstag warten und sagen, dass die Entscheidung irgendwann vom Himmel fällt.“

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Öffentliche Streitigkeiten, die man bei Real Madrid mehr als wohlwollend zur Kenntnis nehmen dürfte. Denn nimmt Davies das Verlängerungsangebot nicht an, soll er im Sommer verkauft werden. Ansonsten wäre der kanadische Linksverteidiger 2025 ablösefrei. Eine ausgezeichnete Verhandlungsposition für Real.

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Kroos-Formel

Und die Königlichen wollen diese ausspielen. Nach Informationen der ‚as‘ ist man sich in der spanischen Hauptstadt seiner Sache – zu klären seien mit Davies nur noch Details – so sicher, dass man das Ablöseangebot nicht weiter erhöhen will.

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So soll Bayern 50 Millionen Euro fordern, Real biete aber nur 25 Millionen plus fünf Millionen an möglichen Boni. Die ‚as‘ verweist auf die „Kroos-Formel“, die erneut zum Verhandlungserfolg führen soll. 2014 war Toni Kroos (34) für 25 Millionen Euro aus München nach Madrid gewechselt, ebenfalls ein Jahr vor Vertragsende.

Wer geht?

Bei den Königlichen herrscht Zuversicht, dass sich Geschichte wiederholt. Platz machen müsste bei einer Davies-Ankunft dann aber ein anderer Linksverteidiger: Ferland Mendy (28) oder Fran García (24).

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„Es kann nur einen geben“, schreibt die ‚as‘, laut der diese Frage Trainerstab und Vorstand spaltet. Die Führungsetage wolle sich lieber von Mendy trennen, während Carlo Ancelotti unbedingt am Franzosen festhalten will. Klären will man vor dieser Frage aber noch den Davies-Deal.

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