Arsenal & Fenerbahce bestätigen Özil-Transfer

Beim FC Arsenal wurde Mesut Özil aussortiert. Den 32-Jährigen zieht es in die Türkei. Künftig zaubert der Linksfuß für Fenerbahce.

Mesut Özil (r.) spielte 254 Mal für Arsenal
Mesut Özil (r.) spielte 254 Mal für Arsenal ©Maxppp

Mesut Özil wechselt zum türkischen Spitzenklub Fenerbahce. Wie der Istanbuler Verein mitteilt, wurde mit dem FC Arsenal eine Transfervereinbarung getroffen. Der 32-Jährige erhält einen Vertrag bis 2024.

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Der FC Arsenal hat den Transfer des Spielmachers ebenfalls bestätigt, betont jedoch, dass der Wechsel „unter dem Vorbehalt des Abschlusses der regulatorischen Prozesse“ steht. Zu einer Vertragsauflösung äußerten sich die Londoner nicht.

„Ich möchte dem Verein für diese unglaubliche Reise in den letzten siebeneinhalb Jahren danken. Die Unterstützung, die ich von der Mannschaft und den Fans während meiner Zeit hier erfahren habe, war wirklich unglaublich und etwas, für das ich immer dankbar sein werde. Gemeinsam haben wir zum ersten Mal seit Jahren Trophäen gewonnen und Erinnerungen geschaffen, die ein Leben lang halten werden. Die Arsenal-Fans werden für immer in meinem Herzen bleiben“, bedankt sich Özil auf der Vereinsseite der Gunners.

In London nicht mehr gefragt

Hinter dem 32-Jährigen liegt keine einfache Zeit. Bereits unter Arsenals Ex-Trainer Unai Emery wurde Özil nicht mehr eingesetzt. Nachdem mit Mikel Arteta ein ehemaliger Mitspieler das Ruder übernahm, schien sich auch Özils Situation zu bessern – er stand wieder regelmäßig in der Startformation. Vor der aktuellen Spielzeit kam dann aber der Schock: Der frühere Nationalspieler (92 Spiele, 23 Tore) wurde von den Gunners nicht einmal mehr für die aktuelle Spielzeit gemeldet. Ein weiterer Einsatz war also ausgeschlossen.

Dem FC Arsenal hatte sich Özil vor der Saison 2013/14 angeschlossen. Für 47 Millionen Euro kam er von Real Madrid – damit war er zu diesem Zeitpunkt Top-Transfer der Gunners. In seinen sieben Jahren in England war der Spielmacher in 184 Premier League-Spielen an 91 Toren direkt beteiligt. In der Süper Lig will Özil jetzt wieder die Form vergangener Tage finden.

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